Von der Leyen zur Nordkorea-Krise

Foto: epa/Stephanie Lecocq
Foto: epa/Stephanie Lecocq

BRÜSSEL (dpa) - Zur Lösung der Nordkorea-Krise muss nach den Worten von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mehr Druck auf China ausgeübt werden. «Kim hört auf kaum noch jemanden», sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag am Rande eines Treffens der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel. «Aber er hört auf China, deshalb ist die Rolle Chinas so entscheidend.»

Der Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm betreffe auch Europa und die Nato. «Es ist kein Land, das weit entfernt ist.» Nordkoreanische Raketen könnten die USA, Europa und andere Länder erreichen. Deshalb sei eine diplomatische Lösung des Konflikts umso wichtiger. Zudem müssten die Sanktionen aufrechterhalten werden. Nordkorea müsse überzeugt werden, dass es im eigenem Interesse ist, sich mit an den Verhandlungstisch zu setzen.

Die Verteidigungsminister der Nato-Staaten hatten sich beim ersten Tag ihres Treffens auch mit der Nordkorea-Krise befasst.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.

Leserkommentare

Für unabhängige Themen senden Sie einen Leserbrief an die Redaktion. Allgem. Kommentardiskussion

* Pflichtfelder
Jürgen Franke 10.11.17 14:16
Diese Frau von der Leyen hat schon viel
Unsinn von sich gegeben, dass sie sich mit ihrer so dummen Äußerung so disqualifiziert, überrascht mich nun nicht mehr.
judax judaxsa 10.11.17 14:03
Nord Korea
Von der Leyen redet nur, Sie sollte sich bei Trump bedanken der Erfolg hat mit China Druck auf Nordkorea auszuueben.