Vereinte Nationen zeigen sich besorgt über Konflikt in Myanmar

 UN-Generalsekretär António Guterres. Foto: epa/Salvatore Di Nolfi
UN-Generalsekretär António Guterres. Foto: epa/Salvatore Di Nolfi

NEW YORK (dpa) - Die Vereinten Nationen haben sich besorgt über die Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar gezeigt. Die humanitäre Situation für die Rohingya sei «katastrophal», sagte UN-Generalsekretär António Guterres am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in New York. «Ich fordere alle Länder auf, zu unternehmen, was sie können, damit humanitäre Hilfe geleistet werden kann.»

Der UN-Sicherheitsrat befasste sich am Mittwoch erstmals seit der Eskalation des Konflikts mit dem Thema, allerdings hinter verschlossenen Türen. Es habe einen «sehr ausgedehnten Austausch von Ansichten» gegeben, sagte der äthiopische UN-Botschafter und derzeitige Ratspräsident Tekeda Alemu nach dem Treffen. Die Mitglieder des Rates seien «sehr besorgt» und forderten alle Beteiligten auf, Schutz und Sicherheit der Rohingya sicherzustellen.

Myanmar steht wegen des brutalen Vorgehens der Sicherheitskräfte gegen die muslimische Minderheit der Rohingya derzeit massiv in der Kritik. Nach UN-Angaben sind mittlerweile etwa 370.000 Rohingya aus Myanmar ins Nachbarland Bangladesch geflohen.

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Leserkommentare

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Jürgen Franke 18.09.17 09:37
Konnte eigentlich nicht ganz nachvollziehen,
aus welchen Gründen, die Versammlung hinter verschlossenen Türen statt finden mußte. Blauhelme sind auf der ganzen Welt im Einsatz, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Warum nicht auch in dem Land der Friedensnobelpreisträgerin.
michael meier 18.09.17 06:42
@ TheO Swisshai
Einfach weiter scrollen , ich tue es schon lange .
TheO Swisshai 17.09.17 21:43
@Zil Zelini / Was wissen Sie schon !
Herr Zelini, Haben Sie noch nicht genug über Moslems gepoltert. Mittlerweile kennt jeder Kommentarleser Ihre antimuslimische Einstellung. Sie wissen aber schon, dass in den letzten 20 Jahren, 10 Mal mehr Moslems von Christen getötet wurden, als Christen von Moslems ?!?! Können Sie das überhaupt aufnehmen und verstehen ?
Zil Zelini 17.09.17 19:58
Auch...
im Süden des schönen Thailand, wo viele Muslime wohnen, gehen wöchentlich Bomben hoch und zerfetzen Menschen. Der muslimische Terror weltweit ist erschreckend. Und in Europa sorgt man gegenwärtig mit offenen Grenzen und "Refugees welcome" dafür, dass die Gefahr hier immer grösser wird.