Vom Bootsschuppen zum Weltmarktführer

 Logo des multinationalen Flugzeugherstellers Boeing. Foto: epa/Ritchie B. Tongo
Logo des multinationalen Flugzeugherstellers Boeing. Foto: epa/Ritchie B. Tongo

CHICAGO/SEATTLE (dpa) - Der weltgrößte Flugzeugbauer Boeing startete vor über 100 Jahren mit einem zur Flugzeugfabrik umgebauten Bootsschuppen am Lake Union bei Seattle (US-Bundesstaat Washington).

Heute ist das 1916 von einem Sohn deutscher Auswanderer gegründete Unternehmen ein Flug- und Raumfahrtimperium mit einem Börsenwert von rund 200 Milliarden Dollar. 2017 verdiente Boeing unterm Strich 8,2 Milliarden Dollar (6,9 Mrd Euro) - so viel wie noch nie zuvor.

Mit dem Jumbo-Jet 747, «Königin der Lüfte» genannt, schuf Boeing Ende der 1960er Jahre das jahrzehntelang größte Passagierflugzeug der Welt - und machte damit Fernreisen für Normalbürger erschwinglich. Die Geschichte des Konzerns, der stark von US-Rüstungsaufträgen profitiert, umfasst indes auch dunkle Kapitel wie den verheerenden Atombomben-Abwurf auf Hiroshima durch einen Boeing-B-29-Bomber.

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