Uralte Lanna-Schriften und deutsche Kulturdiplomatie

Digitalisierung bewahrt Kulturerbe als Fundament der Identität

Auf den in einem komplizierten Verfahren aufbereiteten Blätter der Lontarpalme wird in feinster Handarbeit der Text eingraviert und die Blätter zu einer Art Buch gebunden. Fotos: ml
Auf den in einem komplizierten Verfahren aufbereiteten Blätter der Lontarpalme wird in feinster Handarbeit der Text eingraviert und die Blätter zu einer Art Buch gebunden. Fotos: ml

CHIANG MAI: Wat Duang Dee, etwa Tempel des Glücks, aus dem 16. Jahrhundert im historischen Zentrum von Chiang Mai, ist unter Thais sehr populär, um für sich oder ihr Hab und Gut wie Mopeds den Segen der Mönche zu erbitten. Dem literarischen Erbe der alten Lanna-Kultur Nordthailands bringt Wat Duang Dee auch Glück. In einer kleinen Kapelle werden in dunkelrot-goldenen Truhen hunderte alte, auf Palmblättern geschriebene Manuskripte sorgsam aufbewahrt. Sie enthalten buddhistische Lehren, aber auch Gedichte, Gesetzestexte oder Wissen über die Heilkunst.

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Wieland Wenz 03.04.18 09:35
Weiße Schnur und Locher im 16.Jahrhundert?
Da die Tua Tham, also „Dhamma-Schrift“ seit etwa 1990 wieder belebt wird, kann man davon ausgehen, es gibt heute auch viele Replikats. Die Texte wurden damals alle in 'Pali' verfasst.