Ungewöhnlicher Alpabzug

Foto: epa/Urs Flueeler
Foto: epa/Urs Flueeler

BERN (dpa) - Einen ungewöhnlichen Alpabzug haben Schaulustige im Berner Oberland in der Schweiz erlebt: Nicht schwerfällige Kühe, sondern zierliche Lamas und Alpakas trabten gemächlich die Bergstraße hinab. Die Familie Luginbühl aus Aeschi bei Spiez brachte am Dienstag ihre Herde mit rund 130 Tieren für den Winter ins Tal, wie das «St. Galler Tagblatt» berichtete.

Die Familie züchtet seit dem Jahr 1994 Lamas und seit 2.000 Alpakas. Sie verkaufen die Zuchttiere. Einige Schweizer Bauern experimentieren mit Lamas als Herdenschutztiere für Schafe - vor allem, seit sich der Wolf wieder ausbreitet. Die Lamas haben sich als gute Abschreckung erwiesen.

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Leserkommentare

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Hansruedi Bütler 27.09.17 12:55
Machu Picchu in der Schweiz?
Das Bild erinnert mich an die Hoch-Anden, wo die Kamel-Tiere ja ursprünglich herkommen. So wie es aussieht besteht der "Vortrab" aus Alpakas, welche mir 1972 viel begegnet sind. Die häutigen Zuchtformen sind oft schwer zu unterscheiden. Vermutlich stammt das das Alpaka vom Vikunja ab. Da Lama, Alpaka, Vikunja und Guanako sich untereinander mischen, sind exakte Zuordnungen oft nicht möglich. Niedlich sind sie alleweil. Indios haben mir die vier Tiere in Silber, das sie selbst gesucht und verarbeitet haben, geschenkt.