Trump: Habe gutes Verhältnis zu Duterte

Foto: epa/Mark R. Cristino
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MANILA (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat sein gutes Verhältnis zum autoritären Präsidenten der Philippinen, Rodrigo Duterte, gelobt. Die beiden trafen sich am Montag in Manila am Rande des Gipfels der Staatengemeinschaft Asean zu einem bilateralen Gespräch. Duterte ist wegen seines brutalen Vorgehens gegen Drogenkriminelle mit Tausenden Toten höchst umstritten. Er wird auch wegen seines Regierungsstils scharf kritisiert.

An den US-Präsidenten war seit Tagen die Erwartung gerichtet worden, im Gespräch mit Duterte die schwierige Menschenrechtslage auf den Philippinen anzusprechen. Trump hatte darauf nicht reagiert. Vonseiten des Weißen Hauses gab es zunächst keine Information darüber, ob Trump das Thema mit Duterte angesprochen hatte.

Bei den Protesten gegen Trump wurden am Montag in Manila mindestens 16 Menschen verletzt, 6 Polizisten und 10 Demonstranten. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. Etwa 1.000 Demonstranten standen rund 500 Polizisten gegenüber. Protestierende verbrannten ein Bildnis Trumps, das den US-Präsidenten in Form eines Hakenkreuzes zeigte. Die Zusammenstöße geschahen etwa 6 Kilometer vom Gipfelort entfernt.

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