Tollwut: Infizierte Hunde beißen zehn Menschen

Symbolbild: tverkhovinets / Fotolia.com
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HUA HIN: Hunde übertragen in der Innenstadt die tödlich verlaufende Infektionskrankheit Tollwut. Zehn Menschen wurden bereits gebissen.

Festgestellt wurde die Tollwut im Stadtgebiet an der Soi Phrae Phan hinter dem Wat Hua Hin und am Markt an der Chomsin Road. Dort wurden die zehn Menschen gebissen. Das Gehirn eines verstorbenen Straßenhundes wurde untersucht und festgestellt: Er hat die Infektionskrankheit übertragen. Die meisten von dem Hund gebissenen Personen haben inzwischen eine Schutzimpfung bekommen, eine Frau musste mit Wunden im Gesicht in das Hospital Hua Hin eingeliefert werden.

Die Infektionskrankheit verläuft beim Menschen tödlich, wenn nicht rechtzeitig ein Arzt bzw. ein Krankenhaus aufgesucht wird.

Die Stadtverwaltung hat die Besitzer von Hunden und Katzen aufgefordert, ihre Tiere umgehend gegen Tollwut impfen zu lassen – falls es nicht schon geschehen ist.

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Leserkommentare

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Songran Raktin 10.08.17 20:21
Gluecklicherweise sind manche "Qualitaets-Residenten" nicht...oder noch nicht irritiert.
Hansruedi Bütler 10.08.17 11:32
Tollwut bei warmblütigen Lebewesen
In TH würde es vermutlich nicht allzuviel bringen die Straßenhunde zu entfernen. Das Tollwutvirus ist eine seit Jahrtausenden bekannte akute Virusinfektion bei warmblütigen Tieren und Menschen. Das Viren-Reservoir befindet sich in der Natur (Wildtiere wie Fledermäuse, hunde- und katzenartige sowie Rabenvögel). Von dort wird es immer wieder auf Haus- und Nutztiere übertragen. Seltener werden pflanzenfressende Tiere oder Nagetiere befallen. Mir ist nicht ganz klar warum man bei dem Gefahrenpotential nicht die guten Erfahrungen der DAFCHI-Länder übernimmt? Mit Impfködern wurde in all diesen Ländern das Naturreservoir extrem stark dezimiert und Haustiere geimpft. Mit adaptierten Impfködern für die Tropen, könnten auch hier ähnliche Resultate erzielt werden. Liegt es an der länderübergreifenden Zusammenarbeit - oder erfassen die Behörden das Problem nicht korrekt? Sind die Tiere, welche die Infektion auf den Menschen übertragen durchgehend immunisiert, ist die Gefahr überschaubar!
Jürgen Franke 10.08.17 08:14
Dieses Thema sollten die Behörden
möglichst zeitnah in den Griff bekommen, denn das irritiert die Qualitätstouristen etwas.
Alois Amrein 10.08.17 02:40
Ein Problem mehr in Thailand
Ein Aufruf, die eigenen Tiere gegen Tollwut impfen zu lassen, nützt herzlich wenig bei den Hunderten von Strassenkötern, die herumstreunen. und aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls infiziert sind. Thailand unternimmt nichts, um die Strassenköter weg von der Strasse zu bringen. Wenn sie aber per Camion nach Vietnam exportiert werden und dort in der Pfanne landen, geht das grosse Geschrei los. Schizophrenie, kann ich da nur sagen.
aurel aurelis 09.08.17 16:09
Todesgefahr
durch falsche Rücksicht. Tierschützer protestieren gegen das Einfangen von streunenden Hunden und Katzen. Von ihnen geht die größte Gefahr aus. Aber auch andere Säugetiere können sich anstecken. Dazu zählen die in Überzahl besonders aggressiv auftretenden Affen. Insgesamt hilft es wenig nur einen kleinen Teil der Tiere zu sterilisieren.