Terrorverdächtige Tunesier festgenommen

Foto: epa/Sebastien Nogier
Foto: epa/Sebastien Nogier

BERN (dpa) - In der Schweiz sind zwei Männer unter Terrorverdacht festgenommen worden. Die Tunesier seien in Chiasso, einer Grenzstadt zu Italien, aufgegriffen worden, berichtete das Bundesamt für Polizei. Geprüft werde, ob die Männer eine Bedrohung für die Sicherheit in der Schweiz darstellten und Verbindung zu terroristischen Aktivitäten im Ausland hätten, sagte eine Sprecherin.

Nach Medienberichten aus Italien handelt es sich um mögliche Verbindungen zu dem Messerattentäter von Marseille. Das wollte das Bundesamt für Polizei nicht bestätigen.

Ein 29-jähriger Tunesier hatte am 1. Oktober vor dem Bahnhof von Marseille zwei junge Frauen mit einem Messer erstochen. Soldaten erschossen den Täter, der «Allah ist groß» gerufen haben soll. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) beanspruchte die Tat für sich, aber für die Behörden blieb unklar, ob es sich tatsächlich um einen islamistischen Anschlag handelte.

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Leserkommentare

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Jürgen Franke 10.10.17 21:41
Herr Zelini, die Aufwendungen für
Sozialleistungen sind doch bekannt und werden durch die Steuereinnahmen eines Staates finanziert.. Andere Einnahmen hat ein Staat leider nicht. Ihre Sichtweise, dass es hierbei um einen Wohlfahrtsstaat handelt, der ausländische Touristen und Kriminelle finanziert, bleibt Ihnen überlassen. Grundsätzlich haben in jedem Rechtsstaat bedürftige Familien, auch ein Anrecht auf Unterstützung, sofern eine Berechtigung nachgewiesen wird. Ihre Unterstellung, dass das nicht so sei, halte ich für Polemik.
Zil Zelini 10.10.17 19:27
Es...
sollte mal veröffentlicht werden mit wie viel Geld und wie lange solche Personen hier mit Steuergeldern über das Sozialamt alimentiert werden. Es wäre doch einmal interessant zu wissen, mit wie viel der Wohlfahrtsstaat ausländische Terroristen und sonstige Kriminelle hier finanziert. Nur so im Gegensatz zu bedürftigen Familien mit Kindern, Obdachlosen, chronisch Kranken, die finanzielle Unterstützung wirklich nötig hätten aber keine bekommen.