Strompreis steigt ein weiteres Mal

Foto: epa/Barbara Walton
Foto: epa/Barbara Walton

BANGKOK: Für den Zeitraum September bis einschließlich Dezember hat das für den Strompreis zuständige staatliche Gremium eine Erhöhung des Strompreises um 2,5 Prozent auf 3,59 Baht je Kilowattstunde angekündigt.

Für das jetzige Vierteljahr war der Strompreis um 3,7 Prozent auf 3,50 Baht je Kilowattstunde angehoben worden. Begründet wird die neuerliche Erhöhung mit den steigenden Ausgaben für Gas, Kohle und erneuerbare Energien. Deshalb soll die Berechnungsgrundlage FT angehoben werden.

Zur Stromgewinnung setzt Thailand vorwiegend Erdgas ein, dann folgen Kohle, Wasserkraft und erneuerbare Energien. Der Preis für Erdgas ist um 1,57 Prozent gestiegen, für importierte Kohle gar um 3,33 Prozent. Und weil erneuerbare Energien vom Staat kräftig subventioniert werden, steigt der Preis bei der Stromabgabe.

Laut der „Bangkok Post“ hatte die Energy Regulator Commission (ERC) bei der Berechnungsgrundlage FT eine Anhebung um 10 Satang erwartet, gegenüber jetzt 8,87 Satang je Kilowattstunde.

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Khun Wilfried Stevens 17/07/2017 15:19
Erneuerbare Energien
Es wird einiges umgesetzt, vor kurzem wurde der neu installierte Windpark in Nakhon Ratchasima in Betrieb genommen. Mögen es vielleicht nicht so grosse Schritte sein, Thailand ist kein Industrieland, aber Wind- und Sonnenenergie sowie Biogas werden weiterhin gefördert. Deshalb "hapert" es meiner Ansicht nicht... mal sehen was die Jahre bringen...
Hansruedi Bütler 17/07/2017 11:15
"regt halt ein wenig mein Gemüt auf"!
Lieber das Gemüt aufregen, als die Natur schädigen!!! Ich bin NIEMAND verpflichtet politisch/diplomatisch "schöngefärbt" zu schreiben! Für mich zählt die Natur, welche hier oft schändlich mit "Füssen" getreten wird. Politiker und ihnen zugewandte Personen haben eigene Ausdrucksformen entwickelt, um schön daherredend wohlgefällig zu erscheinen. Die Realität sieht aber weltweit oft "Rabenschwarz" aus und wird daher von solchermassen "Politrednern" mit einem "Persil-Zertifikat" weissgewaschen. Zur CO2 Bilanz: So entsteht bei der Produktion pro Kilowattstunde elektrischer Energie in einem Erdgas-GuD-Kraftwerk mit einem Wirkungsgrad von 60 %, 0,33 kg Kohlendioxid. Bei 1200 MW elektrische Leistung (auf kWh umgerechnet) entspricht dies immerhin 3468960 Tonnen CO2 pro Jahr!!! Sicher gibt es Menschen die diesen immensen CO2-Ausstoss als eine "umweltfreundliche Lösung für den wachsenden Energiebedarf", bezeichnen. Dafür ist das CO2 wesentlich sauberer als das aus einer "Kohle-Deck-Schleuder! Aber würde es den Politikern wirklich um umweltfreundliche Energiegewinnung gehen, so müsste im Fall von TH in CSP-Kraftwerke investiert werden, da hier riesige Brachflächen auf sinnvolle Nutzung warten! Der finanzielle Gesamtaufwand für die CSP Technologie (Wirkungsgrad 25% -60%) ist unbestritten höher, dafür ist aber die Sonne gratis! "möchte Thailand den Anteil der Erneuerbaren Energien weiter erhöhen"! Möchten tun sie noch Vieles, es hapert aber leider oft nur noch am Umsetzen.
Khun Wilfried Stevens 17/07/2017 00:04
Bngkok setzt auf Gas
Nun, so Sätze wie "Und ewig singen die Lobbyisten!" regt halt ein wenig mein Gemüt auf. Immerhin ist den Stadtplaner Bangkoks gelungen, nun das 5.Gaskraftwerk in Auftrag zu geben, und die alten Pläne, stattdessen Braunkohlkraftwerke zu bauen oder deren Energie anzuzapfen, zu begraben. Für einen engen Ballungsraum eine notwendige mittelfristige Lösung @Mike Dong-nach den letzten Berichten, möchte Thailand den Anteil der Erneuerbaren Energien weiter erhöhen. Hoffe deshalb weiterhin, das es nie ein Atomkraftwerk in Thailand gibt, und auch irgendwann weniger fossile Kraftwerke.
TheO Swisshai 16/07/2017 21:15
@Khun Wilfried Stevens / GUD-Kraftwerk
Wieso ins Negative zerren ? Stimmt das mit den Tausenden Tonnen CO2 in die Atmosphäre pusten etwa nicht ? Stimmt es jedoch was Herr Bütler sagt und das neue Kraftwerk wäre tatsächlich eine solche CO2 Schleuder, würde ich den Entscheid ein solches Kraftwerk zu bauen, auch nicht verstehen. Von Schwarzmalerei kann dann natürlich auch nicht mehr die Rede sein, es wäre dann lediglich eine wahre Tatsache.
Khun Wilfried Stevens 16/07/2017 18:14
GUD-Kraftwerk
Zunächst fehlt eine geeignete innenstädtische Fläche, zum anderen spart man eine Kohlekraftwerk und zuletzt sind die GUD-Kraftwerke mit dem höchsten Wirkungsgrad (60%). Hier geht es um ein innerstädtisches wichtiges Projekt auf einem innerstädtischen Areal, nicht um Brachland in TH. Man sollte nicht alles direkt ins Negative zerren. Es wird eines der modernsten technischen Möglichkeiten, und die Stadtplaner haben bewusst dieses GUD-Kraftwerk im Auftrag gegeben, statt ein günstiges Kohlekraftwerk. Immer diese Schwarzmalerei...