Stadtstaat stellt Handel mit Nordkorea ein

Foto: epa/Wallace Woon
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SINGAPUR (dpa) - Im Atomstreit mit Nordkorea hat Singapur alle Handelsbeziehungen zu dem ostasiatischen Land gekappt. Seit gut einer Woche dürfen keine Güter mehr zwischen den beiden Ländern gehandelt werden, wie aus einem Rundschreiben der Zollbehörde des Stadtstaats hervorgeht, das am Donnerstag veröffentlicht wurde. Das Verbot betreffe «alle kommerziell gehandelten Güter», sagte der Chef der Handelsbehörde des Stadtstaats. Händlern, die das Verbot unterlaufen, drohen dem Rundschreiben zufolge eine Geldstrafe von mindestens 100.000 Singapur-Dollar (rund 63.000 Euro), bis zu zwei Jahre Haft oder beides.

Nordkorea importierte im vergangenen Jahr nach UN-Angaben Waren im Wert von elf Millionen US-Dollar aus Singapur. Damit ist Singapur Nordkoreas achtwichtigster Importpartner. Die weitaus meisten Importe in das isolierte Land kommen aus China (2,4 Mrd US-Dollar), gefolgt von Thailand (64 Mio) und Russland (58 Mio).

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