SRT kauft 100 neue Dieselloks

Foto: epa/Ritchie B. Tongo
Foto: epa/Ritchie B. Tongo

BANGKOK: Die Staatliche Eisenbahngesellschaft (SRT) plant, 100 neue Diesellokomotiven für insgesamt 19,5 Milliarden Baht anzuschaffen.

Gemäß dem stellvertretenden SRT-Direktor Thanongsak Pongprasert, besitzt das Staatsunternehmen 140 Dieselloks, wovon jedoch lediglich 50 bis 60 Prozent betriebsbereit sind. Die neuen Triebfahrzeuge sollen daher zum Teil die ausgemusterten Lokomotiven ersetzen, die weiteren kommen auf den geplanten Doppelspurtrassen zum Einsatz, zum Beispiel von Jira in der Provinz Nakhon Ratchasima nach Khon Kaen und von Khlong Sip in Chachoengsao nach Kaeng Khoi in der Provinz Saraburi. 50 Lokomotiven sollen per elektronischer Auktion (eAuction) angeschafft werden, die restlichen 50 durch Leasing. Geplant ist zudem der Kauf von 186 klimatisierten Diesel-Trams für 13 Milliarden Baht, die auf 300 bis 400 Kilometer langen Strecken zum Einsatz kommen sollen. Beide Projekte wurden dem Transportministerium zur Genehmigung vorgelegt.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.

Leserkommentare

Für unabhängige Themen senden Sie einen Leserbrief an die Redaktion. Allgem. Kommentardiskussion

* Pflichtfelder
Khun Wilfried Stevens 10.09.17 22:54
Geld-Bäume in Thailand ?
Nein, Thailand exportiert kräftig weiter, importiert weniger, hat Goldreserven von über 150 Milliarden, Auslandsschulden nur noch rund 130 Milliarden...die Zeit, das Thailand fast nur Reis und Ananas exportierte ist lange vorbei...Tourismus-Einnahmen geschätzte 50 Milliarden und weitere 150-170 Milliarden andere Güter...also scheinen die Einahmen doch recht gut zu sein...Prognose für 2017...ausländische Investionen werden auf 15-18 Milliarden geschätzt...
P.I.N.O MAERZ 10.09.17 19:47
naja Herr Michael Meier
ein rechenfehler ist Ihnen ja auch schon mal passiert.
michael meier 10.09.17 19:35
@ Andreas Wuest
20 Milliarden : 40 = 1/2 Million € ? Setzen 6 ! Dein PC einen Rechner damit du dich nicht blamierst .
Hansruedi Bütler 10.09.17 19:04
Wo kommt das Geld her...?
Es ist schon so wie Sie vermuten Herr Wuest! Obwohl eigentlich in TH mehr als genügend Geld vorhanden ist, werden für Großprojekte laufend ausländische Investoren gesucht. Es macht den Anschein, dass die Thais ihre Leute gut genug kennen und deshalb nicht sooo gerne ihr eigenes Geld investieren und verlieren. Man sieht ja genug total ruinierte und verlotterte Projekte, welche mit Steuergeldern hochgezogen wurden (unsachgemäßen Hochwasserschutz, Strassen, Brücken KVK's etc.) Anscheinend ist es besser, wenn das Risiko und die Haftung bei ausländischen Investoren liegt. Anders ist das Bild beim Kauf von Fußball Club oder beim Kauf von Anteilen chinesischer Atomkraft. Da hofft der Thai viel Geld zu gewinnen. Selbstverständlich gibt es auch Vorzeigeprojekte, welche zu 100% durch Thais finanziert, gebaut und unterhalten werden. Mit dem leider sehr "maroden Geldumgang" fehlt der Regierung immer mehr Geld für dringlichst benötigte Investitionen, die man dann lieber "schlitteln" lässt. Das ist nicht nur das Problem von Pattaya, sondern von weiten Teilen Thailands.
Jürgen Franke 10.09.17 16:34
Herr Wuest, ich gehe mal davon aus, dass Ihre
Frage nicht ganz ernst gemeint sein kann, da, wie in jedem anderen Land, derartige Ausgaben durch Steuereinnahmen finanziert werden. Sollten diese Einnahmen für das eine oder andere Projekt nicht ausreichen, muß der Staat sich verschulden. Ausreichend Sicherheiten sollten vorhanden sein. Abgesehen davon, werden diese Aufgaben über mehrere Jahre verteilt, erst realisiert.