Sportrichter beginnen Anhörung der für Olympia gesperrten Russen

 Matthieu Reeb, Generalsekretär des Schiedsgerichts für Sport, CAS, spricht mit Journalisten (Archivfoto). Foto: epa/Laurent Gillieron
Matthieu Reeb, Generalsekretär des Schiedsgerichts für Sport, CAS, spricht mit Journalisten (Archivfoto). Foto: epa/Laurent Gillieron

GENF (dpa) - Der Internationale Sportgerichtshof CAS beginnt am Montag (9.30 Uhr) in Genf seine Anhörungen zum Einspruch russischer Athleten gegen ihre lebenslangen Olympia-Sperren. Insgesamt 42 Wintersportler aus Russland kämpfen vor dem CAS gegen die vom Internationalen Olympischen Komitee im Skandal um organisiertes Doping verhängten Sanktionen. 39 Fälle wollen die Sportrichter noch vor der Eröffnung der Winterspiele in Pyeongchang entscheiden. Ein Urteil soll spätestens am 2. Februar verkündet werden.

Große Bedeutung dürfte den Aussagen des Kronzeugen Grigori Rodschenkow zukommen. Der frühere Leiter des Moskauer Anti-Doping-Labors hatte nach seiner Flucht in die USA den systematischen Dopingbetrug der Russen bei den Heimspielen 2014 in Sotschi enthüllt.

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