Schlechtes Wetter behindert MH370-Suche

Foto: epa/Hotli Simanjuntak
Foto: epa/Hotli Simanjuntak

CANBERRA (dpa) - Schlechtes Wetter behindert die Suche nach dem Wrack der vor gut zwei Jahren verschwundenen Malaysia-Airlines-Boeing mit der Flugnummer MH370.

Es dürfte nun wahrscheinlich bis August dauern, bis die vermeintliche Absturzregion im Indischen Ozean westlich von Australien ganz abgesucht ist, teilte die Koordinationsstelle für die Suche (JACC) am Mittwoch mit. Bislang waren die Experten von einem Ende im Juli ausgegangen.

MH370 war am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking von der Route abgewichen und ohne jeglichen weiteren Kontakt zu Flugbehörden sieben Stunden in Richtung Süden geflogen. An Bord waren 239 Menschen, die meisten aus China. Ermittler glauben, dass die Maschine rund 2000 Kilometer westlich von Perth abstürzte, als der Treibstoff ausging. Niemand weiß bislang, was an Bord passiert ist.

In der unwirtlichen Meeresregion im Indischen Ozean mit teils 6.000 Metern Meerestiefe sind Spezialschiffe mit Unterwasservehikeln im Einsatz. Gut 90 Prozent des 120.000 Quadratkilometer großen Suchgebiets sind bereits abgesucht. Unter dem Protest der Angehörigen haben Australien, Malaysia und China beschlossen, die Suche einzustellen, wenn das Wrack in dem Gebiet nicht gefunden wird. Mehrere Trümmerteile sind inzwischen vor Ostafrika angespült worden.

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