Sanktionen richten sich gegen Touristen

Ein Leser regt die Gründung einer Ausländerinitiative in Pattaya an:

Sehr geehrte Damen und Herren, etliche Zeitungen hier in Deutschland überschlagen sich mit bebilderten Artikeln über die Abfallhalden an der Küste von Pattaya. Vor etlichen Jahren konnte man hier noch von einem Strand sprechen, von dessen Besuch Reisebüros nicht abgeraten haben. Die Verantwortlichen lassen nichts aus, um auch noch den letzten Touristen vorsätzlich aus diesem Land zu vertreiben. Warum steht es nicht unter Strafe, wenn Einheimische ihre Essensreste in Plastikschalen und Ihre leeren Flaschen in Bergen am Strand aufhäufen. Was sind dagegen ein paar Zigarettenkippen, die ohnehin von den Touristen (und nicht von den Thailändern) direkt in Aschenbechern entsorgt werden? Am Wongamat-Strand wurden Zeltdächer zum Regenschutz der an den Tischen sitzenden Touristen abgerissen. Liegestuhlfreie Tage, Alkohol- und Rauchverbot sind nur der Anfang. Als nächstes wird der Besuch der Strände kostenpflichtig. Es folgt die Räumung der Soi 33 von Tischen und Stühlen an der Straße, die seit Jahren dieses Viertel bei den Touris­ten beliebt gemacht haben. Die schattenspendenden Vordächer der Lokale an der Naklua Road wurden bereits entfernt. Gegenüber den Kneipenbesitzern in der Walking Street ist die City Hall nicht in der Lage, auch nur eine Anordnung durchzusetzen. Seit Jahren sind grundsätzlich alle Maßnahmen vorsätzlich und ausschließlich gegen Touristen gerichtet. Vor Jahren wurde ich noch für meinen im FARANG veröffentlichten Leserbrief „Touristen-Vertreibung“ von vielen belächelt. Eine derartige vorsätzliche Ausweitung von Sanktionen gegen Touristen konnte sich keiner in den kühns­ten Träumen vorstellen. Wann endlich gründen die in Pattaya lebenden Touristen eine Ausländerinitiative? Oder will man weiter im Nichtstun verharren?

Hans Beck

Die im Magazin veröffentlichten Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. DER FARANG behält sich darüber hinaus Sinn wahrende Kürzungen vor. Es werden nur Leserbriefe mit Namensnennung veröffentlicht!

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Leserkommentare

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Hansruedi Bütler 14.11.17 09:07
"Das passt zu ihrem Pseudonym"
Eigentlich ist es mir Wurst, was Herr Wurst schreibt. Ihr Kommentar (P.I.N.O) zeigt aber, dass Sie, wie leider allzuviele Leser/Schreiber dem Inhalt eines Kommentars/Berichts nicht immer klar kommen. So schreibt Herr Wurst absolut nichts, dass die getroffenen Massnahmen schlecht seien, sondern dass leider nur "DIE" durchgesetzt wurden und den Rest geht wohl bachab!
P.I.N.O MAERZ 14.11.17 00:00
wieso
ist es schlecht das die leuchtreklame höhergehägt wird, so das die feuerwehr durchkommt, und was soll schlecht daran sein an die kanalisation angeschlossen zu sein, um 3 uhr das lokal zuschliessen?. das passt zu ihrem pseudonym " Hans Wurst " halt.....
Hans Wurst 13.11.17 23:29
Blödsinn
Nein natürlich wurde nichts gegen die Kneipenbesitzer der WalkingStreet durchgesetzt, rein gar nix, außer das die Reklame höher musste, wir an die Kanalisation angeschlossen werden mussten, um 3 die Betriebe geschlossen wurden..... und und und Der gute Herr Beck ist so ein richtiger Deutscher der sich nur aufregt, aber eigentlich von alle dem was er sagt keine Ahnung hat. Sie müssten mal ihren Horizont erweitern und über den Tellerrand schauen lieber Herr Beck.
Jürgen Franke 13.11.17 17:46
Wer die Aktionen der Stadtverwaltung,
die sich sicherlich einige Gedanken dazu gemacht haben, bevor sie derartige Vorschriften beschließen, für unsinnig ansieht, hat lediglich nur die Alternative, wegzubleiben oder weiter darüber zu lachen. Es ist eine Anmaßung, dass Besucher dieses Landes den Thais hier im Forum versuchen Ratschläge zu erteilen, oder ihnen gar vorschreiben, wie sie ihr Land zu verwalten haben.
Hans-Dieter Volkmann 13.11.17 17:01
Heinz Jörg bmw-winki@web.de 13.11.17 16:06
Warscheinlich sind Sie noch nicht lange in Thailand. Jedenfalls haben Sie noch nicht gelernt das mann in Th. mit deutscher Ordnung und dem Wunsch diese in Th. durchzusetzen, nicht weit kommt.