Sänger stirbt an Herzinfarkt

Foto: The Nation
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BANGKOK: Der Sänger der einst populären thailändischen Boyband „Boyscout“ starb während eines Konzerts in einem Musik-Lokal in Bangkok an Herzversagen.

Thanat Chimthuam, bekannt unter dem Künstlernamen „Joy Boyscout“, gab am späten Freitagabend gemeinsam mit seinen Bandkollegen ein Konzert in der „Color Bar“ im Bezirk Wang Thonglang. Nach ca. einer Stunde, kurz nach Mitternacht, brach er plötzlich zusammen. Rettungskräfte der Por-Tek-Tueng-Stiftung versuchten vergeblich, den Sänger wiederzubeleben und brachten ihn ins Lat Phrao Hospital. Die Wiederbelebungsversuche der Ärzte mit einem Defibrillator blieben erfolglos und Thanat wurde nach 30 Minuten für tot erklärt.

Sein Freund und Bandmitglied Songpol Klaipongphan erklärte gegenüber der Zeitung „The Nation“, dass die Band um 23 Uhr anfing zu spielen. Gegen 23.30 Uhr schien Thanat erschöpft zu sein und setzte sich hin, was ungewöhnlich für ihn war. Nach dem letzten Lied des Abends sei er zusammengebrochen. Zuerst habe Songpol gedacht, es sei ein Scherz gewesen. Doch dann hätten er und seine Freunde gesehen, dass „Joy“ mit den Zähnen knirschte und Schaum vor dem Mund hatte. Daraufhin versuchten sie, seinen Mund zu öffnen, während andere die Polizei und den Rettungsdienst alarmierten.

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