Roboter ersetzen drei Millionen Arbeiter

Foto: epa/Ogilvy
Foto: epa/Ogilvy

BANGKOK: Thailand 4.0 und der damit verbundene Einsatz von Robotern werden im nächsten Jahrzehnt zur Entlassung von drei Millionen Beschäftigten führen.

Das sagt die Staatsbank voraus. Die meisten Arbeitsplätze werden im verarbeitenden Gewerbe wegfallen, zudem werden Kassierer durch Automation ersetzt. In der thailändischen Industrie kommen derzeit 45 Roboter auf 10.000 Arbeiter, während es in Südkorea 631, in Singapur 488, in Japan 303 und in Taiwan 177 sind.

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Leserkommentare

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Norbert Schlegel 11.04.18 20:06
Na dann gute Nacht!
Khun Wilfried Stevens 11.04.18 18:39
Schwarzmalerei ?
Seit Jahren wird u.a. an den Universitäten Mahidol, Kasetsart und Chulalongkorn auch Rovotics Technology gelehrt. Ob Auto-, Elektro- oder Automatisierung im Lebensmittelbereich, das ist ja keine neue Entwicklung, die gerade einbricht. So wird auch Thailand den Weg zur Spitzentechnologie mitgehen müssen, wenn auch diese Technologie über Investoren aus dem Ausland kommt. Eine Chance noch mehr inländische Fachkräfte ausbilden zu können, aber au h im Laufe der Zeit eigene Systeme zu produzieren.
Prof. Dr. Dr. Ulm 11.04.18 16:08
Stimmt,!!! Manche sind Frühaufsteher manche Langschläfer !!!
aurel aurelis 11.04.18 16:04
Verantwortungslos von der Staatsbank
In D wurde kürzlich eine ernst zu nehmende Studie veröffentlicht. Sie besagt, dass durch die Roboter nicht weniger, sondern mehr Arbeitsplätze entstehen. Es sind allerdings höher qualifizierte. Die Staatsbank sollte mehr Bildungswillen vermitteln. Die Thais lernen einfach zu wenig. Eine unserer Töchter, immer beste Noten, hat nach 4 Jahren Uni und mehr als ein Jahr bis zur Graduation einen Bachelor. Für den Master müsste sie nochmals 4 Jahre machen, alles im Zotteltempo. Für den Dr. reicht dann ein Jahr. Wir lassen sie jetzt mindestens B1 in Deutsch machen. Dann kriegen wir sie her. In D kann Sie dann den Master in 1 1/2 oder 2 Jahren machen, auch berufsbegleitend. Nach 16 Jahren lerne traute sie sich nicht Englisch zu reden. Erst nach 2 Monaten Kurs schreibt sie mir jetzt ordentliche E-Mails. Die jüngere Schwester hat noch 1 1/2 Jahre bis zur Hochschulreife und kriegt es auch nicht rum mit mir Englisch zu reden. In den nächsten Ferien schick ich sie zum Goethe zum Deutsch lernen. Älter als 16 braucht sie für den Familiennachzug mindestens das A1. Sie sollte schon 2012 kommen. Da wollte Oma nicht! Mach was! Ein bisschen müssen die Leute die Einstellung ändern. Da sollte eine Staatsban dran mitwirken. Die Vietnamesen haben wo man hin geht in D die besten Schulzeugnisse.
Uli 11.04.18 16:03
Und was ist daran positiv ???
Nur das ein paar wenige "ganz oben" sich an westlichen Strukturen anpassen wollen heist noch lange nicht das das Volk es auch so will. Was ist schlecht daran das Thailand größtenteils aus klein und Mittelbetrieben besteht und natürlich durch das viele fruchtbare Land aus Bauern. Damit leben die Thailänder seit vielen Jahren gut und können sich selbst versorgen. Nicht jeder hat das bestreben auf Modernisierung und Fortschritt. Was wird passieren wenn alles automatisiert wird und sehr viele Arbeiter (und somit natürlich auch Familien) damit ihr "täglich Brot" verlieren....die Kriminalität wird steigen.