Regierung fordert Preissenkungen

Foto: epa/Barbara Walton
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BANGKOK: Das Amt für Binnenwirtschaft hat ein Treffen mit den größten Einzelhändlern des Landes organisiert, um sie davon zu überzeugen, einige ihrer Preise um bis zu 80 Prozent zu senken.

Der Generaldirektor des Amtes, Boonyarit Kalayanamitr, sagte gegenüber der Zeitung „The Nation“, er habe Vertreter von Herstellerfirmen, Einzelhändlern, Kaufhäusern und Supermärkten mit mehr als 13.500 Verkaufsstellen zu einem gemeinsamen Treffen am Montagnachmittag eingeladen. Er strebe eine konstruktive Zusammenarbeit und eine Preissenkung für mehr als 10.000 Verbrauchsartikel um 20 bis 80 Prozent an, um die Menschen dazu zu bewegen, mehr zu konsumieren. Das Ziel des Treffens sei es, diese neue Initiative mit dem Regierungsprojekt „Einkaufen für das Land" zu verbinden, das vom 11. November bis zum 3. Dezember läuft. Es soll den Steuerzahlern ermöglichen, ihre persönliche Einkommensteuerlast zu senken, wenn sie Einkaufsbelege mit ausgewiesener Mehrwertsteuer einreichen. Boonyarit Kalayanamitr fügte hinzu, er erwarte aufgrund des gesamten Shopping-Projekts einen landesweiten Umsatzanstieg um 30 Milliarden Baht.

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Leserkommentare

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Matthias Ebner 13.11.17 16:26
Einfach,, man nent es Inflation,,,! Die Preise steigen die Löhne nicht. Das System kommt an seine Grenzen! Dank Globalisierung. Beispiel Grundstückpreis für Eigentum..... Mit Nudeln 8,000,000 baht zurück zahlen ( außerhalb der Stadt)
Kurt Wurst 13.11.17 16:14
Thailand 4.0
Ich frage mich, wie das angestrebte "High Budget" Land und Preissenkungen zusammenpassen sollen.