Razzia im Pub: Minderjährige und unter Drogeneinfluss stehende Gäste

Foto: The Nation
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PATTAYA: Bei der Razzia im Apple Pub an der 3rd Road in Südpattaya fanden Polizisten, Soldaten und Mitarbeiter der lokalen Verwaltung eine Schusswaffe und Drogen.

Die Einheit ging einem Hinweis nach, dass sich der Entertainmentbetrieb nicht nach der 2-Uhr-Sperrstunde richten sollte. Als die Sicherheitskräfte gegen 4.30 Uhr das Pub stürmte, fanden sie dort 150 Gäste bei Alkohol und Tanz. 18 Frauen und Männer hatten das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht und durften sich in dem Lokal nicht aufhalten. Sieben Gäste konnten sich nicht ausweisen, und bei 30 Menschen fiel der Drogentest positiv aus. Darunter war ein bekannter Radio-DJ. Sichergestellt wurden acht Beutel mit Ketamin, zwei Ecstasy-Pillen, 14 Beutel mit Crystal Meth und an der Kasse ein .38er Revolver mit neun Schuss Munition. Das Pub wird vermutlich für fünf Jahre geschlossen.

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Leserkommentare

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TheO Swisshai 11.09.17 00:45
@P.I.N.O MAERZ / Drogendilemma
Herr Maerz, ich freue mich natürlich auch, dass Ihr Sohn der Versuchung nicht verfallen und alles gut gekommen ist, ob das Verbot das Ausschlaggebende war oder nicht, ist unwichtig und geht sowieso niemanden etwas an, da persönlich. Leider kommt es zu oft anders, nämlich so wie die in Ihren Bsp. von dem ICE Zombi mit den faulen Zähnen, oder den Wochenend-Gruppenbesäufnissen der Jugendlichen. Das ist aber der IST-Zustand mit Verbot. Es wäre darum Zeit eine bessere Lösung zu versuchen. Mit der Cannabis-Legalisation hat man nur positive Erfahrung gesammelt. Ich glaube allerdings, dass die meisten Leute eine falsche Vorstellung haben, was bei einer Legalisierung passiert und was die direkten und indirekten Folgen sind. Ein Bsp : Wieso sollte der Sohn Ihres Nachbars, Ihrem Sohn überhaupt noch Drogen geben ? Er hat gar nichts mehr davon, im Gegenteil, er verdient nichts daran, hat für sich weniger und riskiert somit nur unnötige Probleme zu bekommen. Um nochmals auf das Modell in Kalifornien zurückzukommen, Sie finden heute kein Gramm Cannabis auf der Strasse oder in öffentlichen Parks und nicht mal in dunklen Ecken. Es gibt keine Cannabis Dealer mehr dort. Gras bekommt man ausschließlich in den staatlich überwachten und lizenzierten Verkaufsstellen. Konsumenten hüten sich, von ihrem Teil abzugeben, sie würden keines mehr bekommen. Die Drogenhändler haben keinen Markt mehr und bringen ihre Ware nicht mehr weg, oder verdienen nichts mehr. Die Kriminalitätsrate hat sich halbiert.
P.I.N.O MAERZ 10.09.17 19:56
Herr TheO Swisshai
Sie haben natürlich recht das man drogen überall und immer kaufen kann, um auf meine geschichte zurück zukommen, mein sohn hat die drogen damals von unseren nachbarsohn bekommen, der war damals schon volljährig, hätte also nichts geholfen wenn die drogen kontrolliert abgegen worden wären. und ich denke mal das mein sohn damals nicht den drogen verfallen ist war sicherlich auch mein verdienst durch viele gespräche und auch sanktionen meinerseitz und natürlich auch durch androhung von strafe durch den staat,es war von allem etwas, ich bin jedenfalls sehr glücklich darüber das wir als familie dieses problem lösen konnten, es waren nicht nur sanfte worte, und es war wie eine ewigkeit.
TheO Swisshai 10.09.17 17:41
@P.I.N.O MAERZ / Drogendilemma
Geehrter Herr Maerz, zuerstmal besten Dank für Ihr Verständnis. Auch haben wir eine weitere Gemeinsamkeit, so sind beide der Meinung, dass das bisherige System mit einem Vorbot, nicht das Gelbe vom Ei ist. Das ist allerdings sehr milde ausgedrückt. Eigentlich hat es auf der ganzen Linie versagt, würde ich eher sagen. Schauen Sie sich doch um, ob in Europa, oder hier, oder sonstwo. Sie können sicher sein, dass sie in jedem Dorf in dem es Coca Cola zu kaufen gibt, auch Drogen zu kaufen sind. Nicht mal die Todesstrafe, hält die Menschen davon ab. Ich glaube auch nicht, dass es bei Ihrem Sohn eine eventuell zu befürchtende Strafe war, die Ihn dazu brachte vernünftig zu werden, sondern die vielen Gespräche mit Ihnen und die Einsicht, dass die psychischen und körperlichen Folgen von Drogenkonsum verheerend sein können. Diese Einsicht ist auch das alles Entscheidende. Wer sich dem nicht im klaren ist, lässt sich auch nicht von einem Verbot abhalten, dessen Sinn er nicht begreift. Er wird auch klüger oder einsichtiger, wenn er erwischt und bestraft wird. Er wird sich nur mehr anstrengen um es zu verheimlichen, damit er nicht wieder erwischt wird. Kein Richter oder Henker entscheidet, ob jemand Drogen nimmt oder nicht, sondern jeder einzelne für sich. Deshalb ist die Aufklärung ein wesentlicher Punkt. Wichtig ist aber auch die Kontrolle. Eine Kontrolle kann jedoch nur unter geregelten Bedingungen stattfinden und nicht auf dem Schwarzmarkt oder in Gangster-höhlen oder -höllen.
P.I.N.O MAERZ 10.09.17 14:26
Herr TheO Swisshai
erstmal danke für Ihren freundlichen kommentar,vom 09,09,.um 20:31, ich teile selber ab und an mal etwas schärfer aus, darum werde ich auch nicht beleidigt sein wenn man mich mal etwas schärfer angeht, wir sind hier in einem forum und verschiedene Meinungen sind gefragt, Sie haben natürlich recht wenn Sie schreiben dass, das jetzige system mit Verbot nicht das gelbe vom Ei ist. doch ich weiss nicht ob es nicht schlimmer wird wenn man das ganze legalisiert.Gibt es dann mehr abhängige? mehr beschaffungskriminalität?Denn die drogen werden ja nicht billiger.und der wirkstoff wird ja auch nicht weniger, Ich habe selber 3 kinder, die mittlerweile erwachsen sind und alle ihren weg gegangen sind. ich persönlich habe das bei einem meiner Söhne erlebt, durch falsche freunde in diesen sumpf ein wenig abgeruscht. mit vielen gesprächen und hinweisen das unter umständen eine strafe durch ein gericht ausgesprochen werden kann, ist er in sich gegangen und hat sich neue freunde gesucht. Mittlerweile leitet er meine firma, ich glaube mal das für meinen sohn die angst vor strafe sehr viel bewirkt hat.
TheO Swisshai 10.09.17 00:26
@P.I.N.O MAERZ / Argument
Herr März, ich bin übrigens nicht jemand, der an seiner Meinung festhält egal was da kommt. Man lernt schliesslich nie aus und ich bin mir auch nicht zu schade, um einen Fehler, oder eine falsche Meinung eingestehen zu können. Dazu braucht man allerdings überzeugende Argumente oder stichhaltige Belege. Diese hatten Sie bisher nicht. Genaugenommen haben Sie überhaupt noch kein Argument oder Beleg vorgebracht, das Ihre These in irgendeiner Weise stützen würde. Ihre Aussage, <>, ist als Argument alles andere als überzeugend und daher unbrauchbar. Argumente, die FÜR eine Legalisierung sprechen, habe ich Ihnen hingegen schon einige geliefert.