Rauchverbot auf dem ganzen Khao-Lak-Strand

Foto: vk
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PHANG-NGA: Das bisher nur für zwei Kilometer geltende Rauchverbot soll auf die ganze Länge des Strandes Khao Lak und somit auf 15 Kilometer ausgedehnt werden.

Darauf haben sich der Generaldirektor der Abteilung für Meeres- und Küstenressourcen, Jatuporn Buruspat, und Vertreter der Bezirksverwaltung, der Tourismusindustrie und weiterer Agenturen geeinigt. Obwohl das Verbot für die ganze Länge des Strandes gelten soll, können Raucher auf ausgewiesenen Arealen ihre Zigarette anzünden. Dort wird der Rauch keinen Urlauber stören. Und dort stehen auch Behälter bereit, damit die abgebrannten Stummel nicht im Sand oder im Meer entsorgt werden. Die Verwaltung wird große Hinweisschilder anbringen und Flugblätter in mehreren Sprachen verteilen.

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Leserkommentare

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Dracomir Pires 15.02.18 09:11
Nichts als Schall und Rauch
Als überzeugter Nichtraucher sage ich: Das ist für die Katz. Wenn ich an den Stränden entlanggehe, sehe ich vor allem Plastik in all seinen Formen. Und dann Glas, Metall, Seile, Netze, Windeln, Gummi, Hunde ... DORT müssen die Behörden aktiv werden, und zwar rasch, bevor Burma, Kambodscha und Vietnam ihnen die Gäste abwirbt.
Alois Amrein 15.02.18 09:10
Lächerlich
Rauchverbot an den Stränden, aber Tausende von Tonnen Plastikmüll im Meer, achtlos weggeworfen von Thais und von den Flüssen ins Meer gespült. Die verantwortlichen Behörden merken nicht einmal, dass sie sich damit internationalem Gelächter preisgeben. Offensichtlich ist auch Rückgang der Touristenzahlen erwünscht bzw. schon erfolgt, siehe Ko Samui in der Hochsaison 2017/18. Weiter so, die Nachbarländer freuen sich.
Jürgen Franke 14.02.18 20:42
Grundsätzlich ist es zu bedauern, dass
so ein Verbot überhaupt ausgesprochen werden muß. Aber offensichtlich hat die Regierung keine andere Möglichkeit, einigen Besuchern, um es vorsichtig zu formulieren, Benehmen beizubringen.
Walter Weinzierl 14.02.18 18:33
Bravo!
Eine absolut gute Entscheidung! Die schönen Strände verdrecken durch die Zigarettenkippen, es wäre höchste Zeit das Verbot nicht nur auf Khao Lak anzuwenden. Schuld sind die Touristen die sich zu Schade sind die aufgestellten Aschenbecher (auch in den Hotelanlagen) zu benutzen!
Josef Josef 14.02.18 13:34
Verbotsschilder später
Zuerst tritt ein Verbot Aktion. Später macht man dann die Betroffenen aufmerksam. TiT, ich weiss. Zuerst wird angeordnet, danach nachgedacht und die Aktion wieder abgeblasen.