Cham`s House - Koh Kood

Faszinierende Visite im neuen Luxusresort am Klong Hin Beach

TRAT: Das neue "Cham`s House" würde sich durchaus als bestes Hotel von Koh Kood bezeichnen lassen – gäbe es da im hohen Norden der Insel nicht noch jenes legendäre Luxus-Resort, das als eines der extravagantesten und teuersten Urlauber-Herbergen der Welt alle Maßstäbe sprengt…

Doch wer für seinen Urlaub nicht unbedingt eine mehrere hundert Quadratmeter große Villa, ein Schokoladen-Kabinett oder einen eigenen Butler benötigt, kann die schönsten Tage des Jahres auch vortrefflich im "Cham‘s House" genießen, in dem sich auf denkbar kreative Weise Luxus, Stilsicherheit und Romantik vereinen – all das gelegen an einem der inselweit schönsten Palmenstrände. Immerhin bringt es das Hotel am Klong Hin Beach mit seinen 53 Villen und Zimmern, zwei einladenden Restaurants und dem originellen Schwimmbad ja auch auf 4,5 Sterne.

Die einladenden Villen des "Cham‘s House" verfügen u. a. über 32-er LED-Bildschirme, DVD-Player und gratis WLAN. Seine Pforten hat das neue Resort bereits seit Weihnachten 2011 eröffnet, doch richtig fertig wird es erst Mitte dieses Jahres, wenn die 21 Zimmer im Haupthaus und das "Weave Spa" in Betrieb gegangen sein werden. Dass die Eröffnung des "Cham`s House" mehrmals verschoben werden musste, hängt nicht nur mit dem Versinken eines Transportschiffs zusammen, das einen Großteil der Ausstattung an Bord hatte. Viele Spezialanfertigungen – wie die vor Ort gegossenen, herrlichen Zement-Badewannen oder die Terrazzo-Beläge – haben eben ihre Zeit gekostet sowie auch der Import der bis zu 30.000 Baht teuren Kaltschaum-Matratzen aus den USA.

Eine weitere Besonderheit stellt der 20-Meter-Pool des Resorts dar: In seinen Boden sind Leuchtdioden eingelassen, die das Sternbild am Tag der Eröffnung wiedergeben. Als Herzstück fungiert jedoch nicht das hier liegende, eigentlich dafür gedachte "Rice Restaurant", sondern das direkt am Strand platzierte, sich durch avantgardistische Wohlfühl-Architektur auszeichnende "Bombyx Beach Bar Restaurant".

Der ungewöhnliche Name des Hotels leitet sich von der Besitzer-Familie ab, die über viel Landbesitz in der Region Bangkok verfügt. Es sind Nachfahren der Cham, die vom 8. bis zum 18. Jahrhundert als Hochkultur einst Vietnam bevölkert haben.

Professioneller Service in der Restaurant-Bar am Pool. So ist der Name des Resorts zugleich auch Programm – sollen doch möglichst viele Stilelemente der Architektur und Ausstattung an das Kulturgut der einstigen Dynastie erinnern. Das bezieht sich nicht nur auf die gesamte Anlage, die mit ihren runden Villenbauten wie ein Cham-Dorf konzipiert ist, sondern auch auf den reichlich verwendeten Bambus oder das Dekor, das in vielen Details den Utensilien von Reisbauern nachempfunden ist.

Für das Wohl der Gäste sorgen rund 50 Angestellte – ein Drittel davon gebürtige Insulaner. Der Strom fließt aus insgesamt vier Generatoren, von denen ein bis zwei ständig laufen. So stellt der benötigte Treibstoff nach dem Personal den größten Faktor der Betriebskosten dar. Drei eigene Tiefbrunnen garantieren die Wasserversorgung des Resorts. Die Abwässer werden geklärt und in die Natur gepumpt, Abfälle prinzipiell getrennt – und möglichst recycelt oder kompostiert. Fünf Gärtner kümmern sich um die satte, tropische Eingrünung der Anlage, mehrere Gemüse- und Kräuterbeete, die Sauberkeit des 76 Meter langen Strands vor dem Hotel oder auch mal den, der sich mit mehreren hundert Metern Länge südlich daran anschließt.

Eine Nacht im "Cham`s House" gibt es ab 6.000 Baht (Details s. Seite 35 bzw. auf www.chamshouse.com). Die Anreise erfolgt mit den normalen Fähren oder Charter-Speedboats, für Inseltransfers – zur An- und Abreise kostenlos, Sondertouren ab 800 Baht – steht ein schicker, schwarzer Isuzu-Geländewagen zur Verfügung.

Original-Überschrift: Perfekter Urlaub – mit dem Charme der Cham
Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.

Leserkommentare

Für unabhängige Themen senden Sie einen Leserbrief an die Redaktion. Allgem. Kommentardiskussion

* Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.