Neue Märkte ein Reinfall für Straßenhändler

Archivbild: epa/Diego Azubel
Archivbild: epa/Diego Azubel

BANGKOK: Die den 8.000 vertriebenen Straßenhändlern von der Stadtverwaltung zugewiesenen fünf neuen Märkte sind ein Flop.

Gouverneur Assavin Kwanmuang stellte am Dienstag nach einem Monat Laufzeit fest, dass die Märkte von der Bevölkerung nicht angenommen werden, dass die Straßenhändler nicht genug verdienen, um den Lebensunterhalt ihrer Familie zu bestreiten. Auf einer Reihe von Bangkoker Straßen hatte die Stadtverwaltung die Händler vertrieben, um die Gehweg wieder den Fußgängern zurückzugeben. Jetzt will die Verwaltung einen Marketingplan erstellen und die neuen Märkte bewerben. Ein 1.000 qm großer Markt entstand neben dem Tesco Lotus-Geschäft nahe dem Pathumwan Institute of Technology, 500 qm groß ist die Verkaufsfläche am Parkplatz neben dem Lumpini Park, ein 700 qm großer Markt wurde vor dem Restaurant Kung Lunag eröffnet, 200 qm misst der Markt an einer Seitenstraße neben dem Hospital Chao Phraya, ein weiterer Markt befindet sich unter dem Expressway Pong Phraram.

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Leserkommentare

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Oliver Harms 16.11.17 01:36
ein resultat welches jedem schon vorher klar sein.
es trifft wieder die armen,egal ob händler oder kunden.
Harry Thiel 15.11.17 18:02
Märkte
Die Kunden wollen meist im Vorbeigehen etwas kaufen, nicht extra irgendwo hin gehen müssen. Dafür sind die Wochenmärkte da, nicht die Strassenmärkte mit den "Fressbuden" etc. Darüber sollte man mal nachdenken.
dieter wiehe 15.11.17 11:30
ohne Kommentar
die Verluste tragen die Händler und nicht die Stadtverwaltung