Nach Bombenanschlag Sicherheit erhöht

Foto: epa/Rungroj Yongrit
Foto: epa/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Nach dem Bombenanschlag vom Montag im Militärhospital Phramongkutklao mit mehr als 20 Verletzten haben die Behörden die Sicherheitsmaßnahmen massiv erhöht.

Der Militärrat NCOP hat am Dienstag Polizei und Militär angewiesen, die Sicherheit im Krankenhaus an der Ratchawithi Road in Bangkok und in weiteren von vielen Menschen aufgesuchten Stadtbereichen zu verstärken. Das gilt ebenso für die Provinzen landesweit, vor allem für Touristenzentren.

Krankenhausdirektor Generalleutnant Withoon Nitiwarangkul hat seine Mitarbeiter aufgefordert, in und außerhalb des Hospitals Vorsicht walten zu lassen. Laut der „Bangkok Post“ hat er an die Terroristen appelliert, in Krankenhäusern keine Geiseln zu nehmen.

Der stellvertretende Ministerpräsident und Verteidigungsminister Prawit Wongsuwon wies die Sicherheitsdienste an, ihre Ermittlungen zu intensivieren und die Bombenleger vor Gericht zu bringen. Derzeit werden rund 300 Überwachungskameras ausgewertet.

Inzwischen ist die Zahl der Verletzten von 25 auf 21 reduziert worden. Eine Person liegt weiterhin in kritischem Zustand im Krankenhaus. Die meisten Verletzten sind ehemalige Soldaten, und die meisten Verletzungen haben Glassplitter verursacht.

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