Müllverhalten am Pranger

Nicht ein Rauchverbot per se, beschert dem Land saubere Strände

Die Schattenseiten des Müllverhaltens der Bevölkerung sind nach jedem Starkregen allerorts sichtbar. Achtlos weggeworfener Abfall wird über die Kanäle und Flüsse ins Meer gespült. Foto: PR Pattaya
Die Schattenseiten des Müllverhaltens der Bevölkerung sind nach jedem Starkregen allerorts sichtbar. Achtlos weggeworfener Abfall wird über die Kanäle und Flüsse ins Meer gespült. Foto: PR Pattaya

THAILAND: Das angeordnete Rauchverbot an den Stränden des Landes ist derzeit unter Touristen und Expats in aller Munde und wirft allerlei Fragen auf: hieß es zuerst, dass die neue Vorschrift ab dem 1. November 2017 gilt, ruderte das Department of Marine and Coastal Resources nur wenige Wochen später zurück und benannte auf dem Nachrichtenportal der Regierung „National News Bureau of Thailand“ (NNT) als offiziellen Termin den 1. Februar 2018, während an vielen Stränden des Landes bereits die ersten Verbotsschilder und Raucherkabinen aufgestellt wurden.

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Leserkommentare

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LeO-Friedl Paierl 15.11.17 11:20
Gut gesagt...
nicht oberste Priorität. Das ist nämlich am schnellsten von A nach B zu gelangen (siehe anderen Artikel). Dass Müll überall entsorgt wird nur nicht dort, wo er soll, liegt an der Mentalität. Es wird weder in der Schule noch im Elternhaus gelehrt. Das haben wir immer so gemacht (auch die öffentliche Müllverbrennung), also warum ändern!
Dr. Ulm 14.11.17 17:47
Und gegen das verbrennen von Plastik und Autoreifen? Gerade in der ländlichen gegend !!!
Jürgen Franke 14.11.17 14:44
Ordnung und Sauberkeit stehen bei den Thais
nicht an erster Stelle der Prioritätenliste, denn diese Begriffe beginnen mit der Erziehung im Elternhaus und sollten sich in der Schule fortsetzen Das es woanders funktionieren kann, beweist Singapur.
Ingo Kerp 14.11.17 13:50
Die traurige Wahrheit ist, es wird sich sobald nichts ändern. Seit Jahren wird er Müll achtlos weggeworfen, egal wohin und verursacht Überschwemmungen, da die Kanalisation voller Müll steckt und kein Wasser abfließen kann. An den Stränden werden tonnenweise Plastikflaschen und sonstiger Unrat angespült. Hinzu kommen in Pattaya nicht genügend und nicht funktionierende Abwasservorrichtungen. Ein trauriges Kapitel, das inzwischen im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel stinkt. Das Rauchverbot nimmt sich dagegen wie ein zu vernachlässigendes Kindervegehen aus.
Marco Egloff 14.11.17 11:20
Müll, Müll und nochmals Müll
Ich denke, es macht Sinn wenn man die Kippen nicht mehr im Sand am Strand entsorgen kann. Es ist müssig drüber zu diskutieren ob Aschenbecher oder Abfallkübel dazu beitragen die aktuelle Totalvermüllung Thailands zu beschränken. Da wo ich wohne ( Aussenbezirk in Surat Thani ) gibt es nur einen Falang (ich). Aber dafür Müll ohne Ende. Jede, Betonung auf jede Seitenstrasse ist hier eine Müllkippe. Kilometerlange Abfallhaufen entlang der Strassen, meterhoch mit allem zugeschüttet was nicht mehr gebraucht wird. Organische Abfälle wie Palmblätter gemischt mit Farbkübeln, Verdünner und alten Sanitären Abfällen. Schlimm wird es wenn die Gemeinde die Strassenränder abmähen lässt, da kommt der ganze Unrat erst recht zum Vorschein. Es grenzt hier eigentlich an ein Wunder , dass nicht die Pest wieder ausbricht, oder sonstige Krankeiten. Mein Stiefsohn hat mich mal gefragt, ob das in meiner Ex Heimat auch so sei. Ich habe verneint und er hat das Thema gewechselt. Immerhin habe ich ihn soweit gebracht, seine Kippen nicht mehr achtlos wegzuwerfen sondern im Aschenbecher zu entsorgen. Bin ich dann einmal ein paar Tage weg, ist der Aschenbecher immer noch leer und jungfräulich, die Kippen schmeisst er sehr wahrscheinlich über die Mauer zum Nachbarn. Manchmal habe ich das Gefühl, hier ist Hopfen und Malz verloren.