Mord an Joggerin - Anklage erhoben

Foto: epa/Winfried Rothermel
Foto: epa/Winfried Rothermel

FREIBURG (dpa) - Im Fall der ermordeten Joggerin aus dem süddeutschen Endingen hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 40-jährigen Fernfahrer aus Rumänien erhoben. Er steht unter dem Verdacht des Mordes und der besonders schweren Vergewaltigung.

«Es gibt eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass noch 2017 über ein mögliches Verfahren entschieden wird», sagte ein Sprecher des Landgerichts in Freiburg am Dienstag auf Anfrage. Falls dies geschehe, wäre ein Prozessbeginn vor Jahresende «der Wunsch». Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Derzeit laufe das sogenannte Zwischenverfahren, sagte der Sprecher weiter. Der Verdächtige und seine Verteidigung hätten Zeit für mögliche Anmerkungen zur Anklageschrift. Parallel prüfe das Landgericht die Verfahrenseröffnung.

Der Fernfahrer soll am 6. November 2016 in Endingen am Kaiserstuhl eine 27 Jahre alte Joggerin vergewaltigt und ermordet haben. Der Fall hatte überregional für Entsetzen gesorgt. Dem Mann wird auch ein Mord im österreichischen Kufstein zur Last gelegt. Um diesen Fall geht es in der Anklage der Staatsanwaltschaft Freiburg aber nicht.

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