Massengrab am Tierheim entdeckt

In mehreren Aushebungen wurden zersetzende Hundekadaver entdeckt. Foto: Screenshot
In mehreren Aushebungen wurden zersetzende Hundekadaver entdeckt. Foto: Screenshot

NAKHON PHANOM: Ein Massengrab von Hunden und Katzen wurde am Montag in der Nähe eines staatlichen Tierheims entdeckt.

Ein Reporter von „Khao Sod“ fand mehr als zehn Aushebungen verschiedener Größe, die etwa 50 Meter von der Quarantänestation entfernt gegraben wurden. Fotos auf der Website von „Khao Sod“ zeigen zersetzende Hundekadaver, die aus dem Boden ragen. Der Reporter berichtet von einem stechenden, faulen Geruch. Ein Mitarbeiter der Quarantänestation sagte, dass etwa fünf bis sieben Hunde aus unbekannten Gründen starben. Um die Kadaver loszuwerden, seien sie vergraben worden.

Tausende Hunde wurden bei Ausbruch der Tollwut im Februar nach Nakhon Phanom gebracht. Die Soi Dog Foundation glaubt, dass Tausende in den folgenden Wochen an Vernachlässigung und Krankheit gestorben sind. Fotos zeigten ungesunde Tiere, die tot oder sterbend erscheinen. Beamte hingegen behaupten, dass diese Behauptungen überspitzt seien und Soi Dog eher für das Tierheim um Spenden bitten sollte. Am Samstag beteuerte der Direktor der Viehzuchtbehörde, Sorravis Thaneto, alle Hunde und Katzen seien gut versorgt worden und dass etwa 2.500 der ursprünglichen mehr als 3.000 Tiere am Leben seien. Narong Rattanaiwong, Leiter der Tierquarantänestation Nakhon Phanom, soll jedoch am selben Tag gesagt haben, dass nur noch etwa 800 Hunde am Leben seien.

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