Luftverschmutzung erreicht neuen Höchststand

Foto: The Nation
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BANGKOK (dpa) - Die Luftverschmutzung in Bangkok hat einen neuen Höchststand erreicht. Bereits seit mehreren Wochen leiden die Bewohner der Hauptstadt unter Smog - jetzt wurde nach dem Echtzeit-Luftqualitätsindex der Monitoring-Website acicn.org mit einem Maximalwert von 203 das Level «höchst ungesund» erreicht.

Der Index bemisst die Konzentration verschiedener Schadstoffe in der Luft, unter anderem Feinstaubbelastung. Thailands Kontrollbehörde für Umweltverschmutzung führte die ungewöhnlich hohen Werte auf die kalten Temperaturen im Januar zurück.

Die Luftverschmutzung sei aber nicht besonders besorgniserregend, sagte der Direktor der Behörde. «Nur 20 Prozent der Menschen werden dadurch beeinträchtigt.» Die Umweltschutzorganisation Greenpeace widerspricht und hat eine Warnung ausgesprochen. «Es handelt sich um eine beispiellose Krise. So etwas habe ich noch nie gesehen», sagte der Direktor von Greenpeace Thailand. Er fügte hinzu, dass das kalte Wetter eine Rolle spielen könne, verweist aber ausdrücklich auf Abgase von Fahrzeugen und Fabriken als Hauptursache.

Schon seit Ende Januar liegt die Luftverschmutzung in Bangkok über den empfohlenen Werten, sie wurde zunächst auf das Niveau «ungesund» eingestuft.

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Leserkommentare

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Jack Norbert Kurt Leupi 11.02.18 18:09
Mundkörbchen / Herr Rudolf Lippert
Zu Ihrem Beitrag , den ich dankend aufgenommen habe , kann ich nur noch folgendes beifügen : Wer Einblick hat, kann verstehen ! Wer Durchblick hat , kann entscheiden und wer Weitblick hat ,weiss die Dinge zu lenken !
Erwin Schindler 10.02.18 22:37
Herr Franke
ich gebe ihnen Recht.
Jürgen Franke 10.02.18 17:34
Herr Schindler, es ist sicherlich nicht
beabsichtigt, Ihren Glauben zu zerstören, doch um etwas zu ändern, ist es erforderlich, die Probleme erst einmal zu begreifen. Daran fehlt es leider mentalitätsbedingt den meisten Thais die dafür erforderlichen Intelligenz. Wenn dem nämlich nicht so wäre, hätten sie längst begriffen, dass ihr schönes Land vor dem Untergang steht und damit die sprudelnde Geldquelle zerstört wird.
Erwin Schindler 10.02.18 15:59
Herr Franke, ich glaube eher
das die Thais ihre arglose Denk und -Handelsweise ändern müssen und werden mit der Zeit.Zumindest in gewissen Bereichen wie Umweltschutz oder Verhalten im Strassenverkehr.
Rudolf Lippert 10.02.18 10:45
Mundkörbchen
@Michael Meier Sie haben Recht. Es interessiert niemanden. Man kann hierzulande auch nicht zuhören, sondern reagiert bereits nach den ersten Worten statt den Satz ganz abzuwarten, was er überhaupt aussagen wird. Der Maulkorb bezog sich auf diesen in den Leserkommentaren reichlich zu lesenden Satz: "Anm. d. Red.: Unangemessene Inhalte wurden entfernt.". Aber eben auch auf gelegentliche Alltagssituationen. Wie gesagt, ich hatte Vorstellungen über einen Austausch z.B. auf dieser Plattform. Aber statt ehrlich und offen zu sagen was ist, Fakten einzuordnen, zu beurteilen kann ich auch Glossen schreiben, no problem for me. Oder ich schreib gar nichts mehr. Das habe ich hier schon gelernt: es ist sowieso alles egal bis scheissegal. Ob man in seinem Gastland kritiklos werden muss bezweifle ich. Natürlich vorrausgesetzt es handet sich um kreative Kritik und nicht um runtermachen. In einem Land wie Thailand macht es natürlich grossen Sinn kritiklos zu werden, niemand will im Extremfall für ein paar unbedachte Worte einige Jahre ins Gefängnis weil die institutionen das hier so vorsehen. N a t ü r l i c h sind wir hier nicht in Nordkorea, da kommt auch kaum einer rein.