Kongresszentrum weicht Hotel

Foto: Rieth/ picture-alliance / dpa
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BANGKOK: Das Finanzministerium will noch in diesem fiskalischen Jahr zwei Großprojekte in Angriff nehmen, die in den vergangenen Jahren immer wieder auf Eis gelegt wurden.

Dabei handelt es sich zum einen, um den Umbau des alten Zollgebäudes in bester Lage am östlichen Ufer des Chao-Phraya-Flusses in ein Boutique-Hotel, zum anderen, um den Abriss des Königin-Sirikit-Kongresszentrums (QSNCC) in der Ratchadaphisek Road, um auch hier Platz für einen Hotelneubau zu schaffen.

Gemäß dem Generaldirektor des Finanzministeriums Patchara Anuntasilpa, wird derzeit ein Konzessionsvertrag vom Justizminister überprüft, der die N.C.C. Management & Development Co. zur Umgestaltung des QSNCC berechtigt. N.C.C., im Besitz des Spirituosen-Tycoons Charoen Sirivadhanabhakdi (Thai Beverage, Chang-Bier), will sechs Milliarden Baht investieren, um auf dem QSNCC-Gelände ein Fünf-Sterne-Hotel mit 400 Zimmern zu errichten sowie Parkmöglichkeiten für 3.000 Fahrzeuge. 28.000 Quadratmeter sind zudem für gewerbliche Entwicklung reserviert.

Die Umgestaltung des alten Zollgebäudes am Chao-Phraya-Ufer, wird von dem börsennotierten Unternehmen U City (ehemals Natural Park) vorangetrieben, das bereits im Jahr 2005 vom Finanzminis­terium die Konzession für eine 30-jährige Nutzung des fünf Rai großen Grundstücks und des historischen Gebäudes erteilt bekam. Der Deal beschert dem Staat Einnahmen in Höhe von mindestens 1,3 Milliarden Baht. Mit einem Investment von 900 Millionen Baht, will U City das 100 Jahre alte Gebäude in ein Luxushotel mit lediglich 33 Zimmern verwandeln und zu völlig neuem Glanz verhelfen. 

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