Kindische Zensur

Taron Egerton, einer der Hauptprotagonisten des Filmes. Foto: epa/Yonhap
Taron Egerton, einer der Hauptprotagonisten des Filmes. Foto: epa/Yonhap

PHNOM PENH: Die neue Folge der Agentenkomödie „Kingsman: The Golden Circle“ darf nicht über Kambodschas Kinoleinwände flimmern.

Es geht um einen fiktiven unabhängigen britischen Geheimdienst, der zusammen mit seinem amerikanischen Gegenstück das Versteck eines berüchtigten Drogenbarons in einer nicht näher benannten Tempelstadt im Dschungel von Kambod­scha ausfindig macht. Das rief die Zensur auf den Plan. Kambodscha als Zufluchtsort von Terroristen, Kriminellen und Drogendealern darzustellen gehe gar nicht, befand das Kulturministerium. „Kindisch und unreif“ nannte Simon Choo, Direktor des kambod­schanischen Filmverleihs Westec Media, gegenüber der „Phnom Penh Post“ das Verbot der Agentenkomödie mit Stars wie Colin Firth, Julianne Moore und Elton John.

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