Kinderheim hatte keine Lizenz

Foto: Thai PBS
Foto: Thai PBS

HUA HIN: Die Behörden haben ein von Ausländern geführtes Kinderheim in Hua Hin vorübergehend geschlossen, nachdem sie in Erfahrung brachten, dass es ohne Lizenz betrieben wurde, berichtet „Thai PBS“.

Sieben Jungen im Alter zwischen 6 und 14, die in der Einrichtung betreut wurden, befinden sich bis zur Klärung der Anschuldigungen in staatlicher Obhut.

Der Manager des Heimes gab zu Protokoll, dass die fehlende Lizenz bereits beantragt wurde, zum Zeitpunkt der Razzia jedoch noch nicht vorlag. Ein Sprecher erklärte gegenüber dem lokalen Radiosender „Surf 102.5FM“, dass die Einrichtung bei den Behörden ordnungsgemäß registriert sei. Da jedoch kürzlich ein weiteres Kind aufgenommen wurde, musste eine neue Lizenz beantragt werden, deren Bearbeitungsprozess noch nicht abgeschlossen war.

Das Kinderheim geriet ins Visier der Behörden, nachdem zuvor eine andere Einrichtung geschlossen wurde, in der ein Thailänder beschuldigt wurde, ein 12-jähriges Mädchen sexuell belästigt zu haben. Eine Überprüfung ergab, dass es ohne Lizenz betrieben wurde.

Die von Ausländern geführte Einrichtung steht mit diesem Fall jedoch nicht in Zusammenhang.

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Leserkommentare

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Egbert Scherer 10.06.17 02:59
Kinderheim ohne Lizenz
Man kann solche Nachrichten schon belächeln. Wer ausser Ausländer haben sich im Grunde schon immer um die sozial schwächsten , diesen Waisen-, Halbwaisen geschundenenm missbrauchten - und Strassenkinder in Thailand gekümmert? Es waren meist die Ausländer die etwas zu Gange gebracht haben,- angefangen mit dem unvergessenen Father Ray. Von Thais gab es immer nur Unterstützung, wenn sie sich dabei selbst in der Öffentlichkeit profilieren konnten. Sonst war weit und breit nichts von ihnen zu sehen...