Mutmaßliche Islamisten auf freiem Fuß

Foto: epa/Hayoung Jeon
Foto: epa/Hayoung Jeon

BERLIN (dpa) - Sechs mutmaßliche Islamisten, die in Deutschland parallel zum Berliner Halbmarathon festgenommen worden waren, sind wieder frei.

Die Männer im Alter von 18 bis 21 Jahren wurden am Montag aus dem Polizeigewahrsam entlassen, gegen sie ergingen keine Haftbefehle, wie ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft mitteilte. Es gebe keinen dringenden Tatverdacht. Zwei Männer werden den Angaben zufolge dem islamistischen Umfeld des Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri zugerechnet.

Nach Angaben von Ermittlern gab es zunächst den Anfangsverdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Ein konkreter Terroranschlag auf den Halbmarathon war den Erkenntnissen zufolge aber nicht geplant. Die Männer seien durch verdächtige Verhaltensweisen im Vorfeld aufgefallen, so der Sprecher. Das sportliche Großereignis mit Zehntausenden Läufern und Zuschauern war laut Ermittlern nicht gefährdet.

Die Verdächtigen waren am Sonntag festgenommen worden. Bei Durchsuchungen mehrerer Wohnungen wurde nichts Verdächtiges gefunden, weder Waffen noch Sprengstoff.

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Leserkommentare

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Jürgen Franke 13.04.18 20:49
Herr Volkmann, grundsätzlich ist Ihre
Aufregung verständlich, wenn es nur nicht so kompliziert wäre, ignorante und teilweise bornierte Menschen über Tatbestände aufzuklären. Die meisten Menschen basteln sich, der einfachhalthalber, ihr Bild von der Welt aufgrund ihrer Bildung und Erfahrung selbst zusammen. Dieser Soros ist nämlich kein Unbekannter.
Hans-Dieter Volkmann 12.04.18 16:54
Levi de Ruiter / der Rechtsstaat
Was Sie da schreiben ist so unglaublich wie besorgniserregend. Sie erwähnen einen Spekulanten "George Soros" Wenn es diese Person gibt, mit dem von Ihnen genannten Vorhaben, dann wäre es höchste Zeit für eine intensive Aufkläung der Bevölkerung. Eine solche Aufklärung würde viel Geld und Einsatz kosten. Es würde auch politische Unruhen bedeuten, denn der von Ihnen beschriebene George Soros würde bestimmt nicht tatenlos zusehen.
Jürgen Franke 12.04.18 10:48
Lieber Jack, die eigentliche Arbeit der
Abgeordneten des deutschen Bundestages werden heute durch Lobbyisten wahrgenommen. Der Großteil der Abgeordneten sind Beamte, überwiegend Lehrer, deren Arbeitsplatz erhalten bleibt, auch wenn sie ausscheiden würden. Arbeiter und Angestellte, die das Leben beurteilen könnten, findet man im Bundestag selten. Das versteht man heute unter Demokratie. Es ist nicht nachvollziehbar, wie die Schere zwischen Arm und Reich, unter den Augen der Regierung, so deutlich auseinander gehen kann. Beispiel: Nach dem in Amerika die betrogenen Autobesitzer Milliarden Dollars an Entschädigung bereits erhalten haben, diskutiert man heute in der EU die Möglichkeit Sammelklagen zuzulassen.
Levi de Ruiter 12.04.18 09:01
Na gut ist ja noch April der RECHTSSTAAT
Zeichnet sich dadurch aus, dass eine Handvoll verwirrter, einer Person Bedingungslos folgt. Ich erlaube mir, als Europäer die Bevölkerungsverachtenden gebärden der sogenannten demokratisch gewählten Parteien zu bewerten und komme zu dem Ergebnis, es ist ein Irrtum in der EU von Demokraten zu reden. Die EU Parlamente beziehen geschlossen Korruptionsgelder (die Briten ausgenommen) von George Soros. Ein Spekulant, der Staaten ins Chaos stürzte, der aber auch in Europa die Flüchtlingspolitik diktiert. Seine Stiftung die er Anfang 1991 aufgelegt hat, ist mit 18 Milliarden US-Dollar Einlage ausgestattet, mit dem Ziel Staaten unteranderem auch die BRD bis 2020 mit 8 Millionen Arabern und Nord Afrikaner zu fluten. Die USA und Israel ist dem Plan sehr aufgeschlossen, da Befürchtungen überwiegen die BRD könnte Russlandfreundliche Kontakte herstellen, und die EU Abhängigkeit zur USA verloren gehen. Die Europäische Union soll insgesamt bis 2025 mit mindestens 27 Millionen Gemischten Analphabeten aus Afrika und den arabischen Staaten bereichert werden. Das bedeutet für die längerfristige Zukunft dieses Kontinentes absolute Bildung und Leistungsabstinenz was ja bereits an den Schulen in den Städten zu beobachten ist, 55 – 75 % der Migranten Schüler können weder lesen noch schreiben, von korrekter Phonetik zur Wiedergabe der Landessprache, oder der Ausdrucksweise ganz zu schweigen, man könnte mit geschlossenen Augen klauben, der Geräuschkulisse einem Schimpansen Gehege zu lauschen.
Hans-Dieter Volkmann 12.04.18 00:23
N.K.Leupi / Nix wie weg
Bevor ich mich mit 56 Jahren selbständig gemacht habe war ich in einem Staatsbetrieb, zuletzt im Personalrat tätig. Ich habe, ohne ein großer Kapitalist geworden zu sein, beide Seiten kennen gelernt. Den Kapitalismus ebenso wie die Arbeitnehmer. Dies nur zum besseren Verständnis bezüglich meines Blickwinkel`s. Nun zu Ihrem Kommentar. Herr Leupi, was Sie geschrieben haben ist genau das deutsche Problem. Wie gut wäre es, hätten wir Personen die sich mit Kraft und Leidenschaft für Veränderung einsetzten würden. Mit fast 80 Jahren bin ich wohl nicht die richtige Person dafür. Schade.