Kaffee, Pizza, Bouillon: Nestlé wächst nicht so stark wie erhofft

Foto: epa/Laurent Gillieron
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VEVEY (dpa) - Der weltgrößte Lebensmittelhersteller Nestlé kommt weiter nicht so voran wie erhofft. Der Konzernumsatz sank in der ersten Jahreshälfte um 0,3 Prozent auf 43 Milliarden Franken (38 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag im schweizerischen Vevey mitteilte. Vor allem Westeuropa blieb hinter den Erwartungen zurück. Der heiße Juni habe den Verkauf von Produkten wie Kaffee, Pizza oder Bouillon gebremst, hieß es. Schwach lief auch das Geschäft mit Süßwaren.

Wenn Zu- und Verkäufe sowie Wechselkursveränderungen rausgerechnet werden, legte der Umsatz im ersten Halbjahr um 2,3 Prozent zu. Damit sei das Wachstum hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben, sagte Unternehmenschef Mark Schneider.

Zu schaffen macht dem Konzern, dass die Preise nicht so stark wie erhofft erhöht werden können. Umbaukosten drückten zudem den Gewinn vor Zinsen und Steuern von 6,61 auf 6,45 Milliarden Franken. Unter dem Strich stand Nestlé dagegen deutlich besser da: Der Überschuss stieg um 19 Prozent auf 4,9 Milliarden Franken. Allerdings hatten im Vorjahr Steuereffekte den Gewinn geschmälert.

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