Jet-Ski-Fahrer retten Russin vor dem Ertrinken

Foto: The Thaiger
Foto: The Thaiger

KOH SAMUI: Jet-Ski-Fahrer haben eine russische Urlauberin aus dem Meer gezogen und vor dem Ertrinken gerettet.

Die Frau war am Strand Chaweng in die aufgewühlte See gegangen. Sie hatte mit den hohen Wellen zu kämpfen und drohte unterzugehen. Ein Betreiber von Jet Skis hörte die Hilferufe der Russin und fuhr mit einem Mitarbeiter aufs Meer. Sie zogen die Touristin aus dem Wasser und brachten sie zum Strand. Die Frau war außer Atem und ermüdet, musste aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Obwohl am Strand rote Flaggen wehen und Hinweisschilder vor dem Schwimmen warnen, gehen immer wieder ausländische Urlauber ins Meer. Betreiber von Jet Skis haben in den letzten Tagen sechs in Not geratene Badegäste geborgen.

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Leserkommentare

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Wieland Wenz 14.04.18 12:13
Rote Flaggen und aufgewühlte See
Danke Herr Kerb für die Bestätigung. Rote Flaggen alleine reicht nicht aus, es muss auch noch "aufgewühlte" See haben. Und das ist wieder relativ! Auf der Fahne und den Plakaten steht, 'not Swimming". Die Frau war nur bis zu den Hüften im Wasser. Wenn es schlimmer wird, gibt es auch keinen Jet Ski mehr. Herr Franke, Millionen Menschen leben mit ihrer Dummheit, andere können nicht alles wissen. Ich habe schon mehrmals vorgeschlagen, pro Strand 2-5 rote Blinklichter zusätzlich anzubringen und das zu erlaeutern. Das Problem ist nur, dann liegt die Entscheidung bei den ortskundigen Thais. Ob die aber immer rechtzeitig die richtige Entscheidung treffen, mag ich zu bezweifeln. Also lässt man es bei den ortsunkundigen Urlaubern, die man für einen Badeurlaub auf die Insel gelockt hat! Früher gab es von Mai bis November keine Bootsverbindungen für die meisten Inseln. Heute sind die Fahrboote größer und schneller, aber die Urlauber immer noch "dumm"!
Ingo Kerp 13.04.18 15:22
Rote Flaggen und aufgewühlte See. Für einen normal denkenden Menschen sind das Zeichen, nicht ins Meer zu gehen. Wer es dennoch macht, sollte es auf eigene Gefahr tun und nicht damit rechnen, das sich andere Menschen zur Rettung eines leichtsinnigen Menschens selbst in Gefahr begibt. Ob der Jet Ski Fahrer ein Held oder ein weiterer Leichsinniger ist, bleibt der Betrachtungsweise eines jeden überlassen.
Pat 13.04.18 15:22
Augenzeuge
Die Szene war weniger aufregend als man meinen könnte. Die Dame stand erst bis zur Hüfte im Wasser, allerdings musste man zuerst davon ausgehen, dass noch ein Kind vermisst war. Rettungsschwimmer gibt es tatsächlich nicht, so waren es Touristen, die mit Schwimmwesten und Ringen losrannten. Die schnelle Reaktion der zwei Jetskipiloten war vorbildlich, doch sollte man sich nicht darauf verlassen!
Jürgen Franke 13.04.18 10:30
Herr Wenz, auch wenn Sie in regelmäßigen
Abständen auf die, permanent am Strand stehenden roten Flaggen hinweisen, werden Sie nicht verhindern können, dass immer wieder Menschen ihre Schwimmkünste überschätzen und hoffentlich dann durch Schaden klug werden. Denn Dummheit ist nicht heilbar.
Wieland Wenz 13.04.18 09:44
Ernsthaft?!
Gibt es keine Rettungsschwimmer auf Samui!? Die roten Flaggen stehen die ganze Zeit da, auch wenn schönes Wetter und ruhige See ist und keiner was dagegen hat, wenn die Leute schwimmen gehen. Wie sollen das Russinnen, Chinesinnen, ... die noch nie am Meer waren unterscheiden können?