Italienischer Politiker in Philippinen unerwünscht

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MANILA (dpa) - Dem italienischen sozialistischen Politiker Giacomo Filibeck ist auf den Philippinen die Einreise verweigert worden. Er sei am Flughafen von Cebu festgehalten und sofort ausgewiesen worden, teilte ein Sprecher der sozialistischen Akbayan Bürgeraktionspartei am Sonntag mit.

Der stellvertretende Generalsekretär der Sozialdemokratischen Partei Europas (PES/SPE) war von Akbayan zu einem Treffen in Cebu eingeladen worden. Eine offizielle Stellungnahme der philippinischen Regierung lag zunächst nicht vor.

Der Akbayan-Sprecher sagte, Filibeck sei zusammen mit zwei weiteren europäischen Gästen angereist. Die Grenzbehörden hätten ihm mitgeteilt, dass er auf einer schwarzen Liste stehe. Der Italiener war im Oktober mit einer internationalen Gruppe auf die Philippinen gereist, die Menschenrechtsverletzungen im Zuge der Antidrogenkampagne des Staatspräsidenten Rodrigo Duterte anprangerte.

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