Irischer Kitesurfer tödlich verunglückt

Foto: The Nation
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HUA HIN: Ein irischer Tourist ist beim Kitesurfen verunglückt und im Meer ertrunken.

Unglücksursache war offenbar die rauhe See. Der 40-Jährige hatte sich das Brett bei einem Kiteboard-Verleih besorgt, um allein im Meer zu surfen. Touristen am Strand bemerkten, wie der Mann Handzeichen gab und offenbar um Hilfe nachsuchte. Mitarbeiter des Kiteboard-Verleihs stürzten sich in die See. Als sie den Iren erreicht hatten, stellten sie fest, dass dieser mit einem Bein an einer Boje festhing. Es dauerte eine Weile, bis die Helfer den Ausländer befreit hatten und ihn zum Strand bringen konnten. Dort angekommen, stellten sie den Tod des Surfers fest. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Ire ertrunken war, bevor er an Land transportiert werden konnte. Wegen der aufgewühlten See waren Urlauber davor gewarnt worden, zum Wassersport ins Meer zu gehen. Doch viele Touristen ignorierten die Warnungen, weil sie den hohen Wellengang zum Kitesurfen nutzen wollten.

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Leserkommentare

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B.Michael Frigeri 25.12.17 03:57
Irischer Kitesurfer ..
In meinen Augen ist dieser und auch andere Touristen selber schuld an solchen "Unfällen" . Wenn schon davor gewarnt wird im Meer zu schwimmen und dazu gehört auch der meistens nicht mit dem höchsten Wellengang sanfte Golf von Siam . Besonders in Hua Hin mit seinen abgestorbenen Korallenstöcken und Steinen sollte man nicht allein sein Können zur Schau stellen ! Diese Idioten denken auch nicht daran was sie Ihren Rettern zumuten ,welche mit einer Leiche ans Land zurückkehren müssen .