Immigration: Passagiere stehen über vier Stunden Schlange

Foto: The Nation
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BANGKOK: Weit über vier Stunden mussten am frühen Samstagmorgen Hunderte auf dem Flughafen Don Mueang ankommende Passagiere auf ihre Abfertigung an den Immigrationschaltern warten.

Mehrere Schalter waren nicht besetzt, und mehrere Flugzeuge waren gleichzeitig gelandet. Erst warteten rund 2.000 Fluggäste in neun Schlangen, die später auf drei reduziert wurden. Ein Dozent an der Universität Thammasat berichtete auf Facebook mit Fotos, seine ausländische Frau sei aus Singapur gekommen. Die Schlangen vor den Immigrationschaltern hätten sich mehrere Stunden nicht bewegt. Erst nach vier Stunden und 20 Minuten sei sie abgefertigt worden. Mehrere Menschen seien der Ohnmacht nahe gewesen.

Kritisiert wurde, dass zwei Schalter ausschließlich für Crewmitglieder reserviert gewesen seien. Weder beide noch ein Schalter seien für die verärgerten Passagiere freigegeben worden, berichtet die „Bangkok Post“ weiter. Ein Fluggast schrieb auf Facebook, seit 30 Jahren fliege er fast jede Woche, das sei seine schlechteste Erfahrung mit der Immigration gewesen.

Ein Sprecher der Immigration begründete die langen Wartezeiten mit höheren Sicherheitsstandards bei Abfertigung von Passagieren. Früher hätte die Wartezeit auf den Stempel 45 Sekunden betragen. Heute sollte die Abfertigung von 1.000 Reisenden allerdings nicht mehr als eine Stunde dauern.

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Leserkommentare

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Norbert Kurt Leupi 09.08.17 01:00
und mehrere Flugzeuge waren...
g l e i c h z e i t i g gelandet ! Gar nicht gewusst , dass Don Muang Dutzende Start/Landebahnen hat ! Oder sind sie etwa auf den Taxi-Ways gelandet ?
Hansruedi Bütler 08.08.17 19:02
Farang ohne Khon
Ja Michael, dieser Satz gilt aber nur für "Normal-Sterbliche"! Wenn Firmen oder Privatpersonen die Bedingungen des BOI zu erfüllen und dessen Vorgaben erfüllen, steht dem Landerwerb nichts mehr im Wege. Siehe: "Nach seinem bisher aktuellen Konzept legt das BOI seinen Schwerpunkt auf die produzierende Wirtschaft und gleichermäßiger Förderung verschiedener Bereiche. Die Höhe der Steuernachlässe (und Steuerbefreiungen bis zu 8 Jahren) werden grundsätzlich an die Region gebunden, in der die Investition erfolgen soll. Daneben erhalten (fast) alle BOI-geförderten ausländischen Gesellschafter die Genehmigung, 100 % der Gesellschaftsanteile zu halten, Land zum Volleigentum zu erwerben und einen erleichterten Zugang zu einer Foreign Business Licence sowie zu Arbeitserlaubnissen für ausländische Spezialisten (ohne die sonst - nach geltenden investitionsrechtlichen Bestimmungen - grundsätzlich erforderlichen 2 Mio THB (ca. 40.000 EUR) voll eingezahltem Stammkapital und sowie den obligatorischen vier thailändischen Arbeitnehmer pro Arbeitserlaubnis)". Siehe auch neue Richtlinien ab dem 1. Januar 2015.
michael meier 08.08.17 10:57
@ Eckhard Trotzky
Farang ohne Khon ! nicht nur wir , niemand außer Khon Thai kann hier niemand Land besitzen . Es gibt einige Länder mehr auf unserem Globus wo nur Einheimische Land besitzen dürfen . Über das Thema Jahres Visa haben wir uns mehr als genug geäußert . Bitte nicht schon wieder dieses Fass aufmachen .
Chris Star 08.08.17 10:00
Flüchtigkeitsfehler
Häufig ist zu bemerken, daß Farangartikel unlogisch oder widersprüchlich abgefasst sind. Durchlaufen sie kein Lektorat? Wie hier, ich zitiere: "Früher hätte die Wartezeit auf den Stempel 45 Sekunden betragen. Heute sollte die Abfertigung von 1.000 Reisenden allerdings nicht mehr als eine Stunde dauern." Als normaler Mensch möchte man sofort logisch Adam Riese anschneiden und kommt somit auf 3,6 Sekunden pro Reisendem, was ja ein Super Wert gegenüber den früheren 45 Sekunden wäre... Natürlich ist ist das nicht so, aber die Formulierung des Artikels führt wie so häufig aufs Glatteis und schreit nach Missverständnis.
Jürgen Franke 07.08.17 18:14
Lieber Herr Trotzky, wenn ich jetzt gehässig
wäre, würde ich schreiben, " mir kommen gleich die Tränen". (Bin ich aber nicht) Offensichtlich haben auch Sie nicht rechtzeitig erkannt, hier in einem ganz anderen Kulturkreis angekommen zu sein. Ich bin mit einem Ehepaar befreundet, das sich in einer ähnliches Situation befindet. Sie haben jedoch ein ganz wichtiges Detail nicht erwähnt, nämlich, dass Sie immer einen Dolmetscher zur Hand haben, denn die englischen Sprachkenntnisse aller Angestellten bei Behörden sind eine Katastrophe.