Grünes Licht für Investitionen im EEC

Foto: The Nation
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THAILAND: Mit der Veröffentlichung des Gesetzes zum Östlichen Wirtschaftskorridor (EEC) in der „Royal Gazette“ ist der Weg frei für milliardenschwere Investitionen von in- und ausländischen Unternehmen.

Der EEC erstreckt sich über 30 neue und alte Industriegebiete mit 110.186 Rai in den Provinzen Chonburi, Chachoengsao und Rayong. Die Regierung rechnet mit Investitionen in Höhe von 1,7 Billionen Baht. Gefördert werden u.a. die Autobranche (Elektrofahrzeuge), medizinischer und Wellness-Tourismus, intelligente Elektronik, Landwirtschaft, Biotechnologie, Robotertechnologie und Luftverkehr. Zu den fest eingeplanten Projekten gehören die Hochgeschwindigkeitsstrecke der Eisenbahn von den Bangkoker Flughäfen Don Mueang und Suvarnabhumi zum Airport U-Tapao in Rayong, der Ausbau der Tiefseehäfen Laem Chabang und Map Ta Phut sowie der Bau eines Reparatur- und Wartungszentrums für Flugzeuge. Im EEC sollen 100.000 neue Jobs entstehen, das Einkommen wird im Jahr auf 450 Milliarden Baht geschätzt.

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Leserkommentare

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René Schnüriger 16.05.18 12:06
Umweltschutz
Hoffen wir, dass bei der Ansiedlung von Industrie auch dem Umweltschutz Rechnung getragen wird. Kloaken-Meere sowie vermüllte und verschandelte Landschaften gibt's hier bekanntlich schon mehr als genug. Was nützen neue Industrie-Arbeitsplätze, wenn auf der anderen Seite der Tourismus infolge Verschandelung rückläufig sein sollte?