Grenzpolizisten wird Korruption vorgeworfen

Foto: The Nation
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TAK: Zwei Grenzübergänge in der Provinz Tak sind geschlossen worden, weil Polizisten von Migranten aus Myanmar Geld erpresst haben sollen.

Generalleutnant Thawitchart Palasak hat als Kommandeur der Provinz-Polizei Region 6 die Schließung der Checkpoints Huay Ya-u im Bezirk Mae Sot und Tha Lay im Bezirk Muang Tak veranlasst. Weiterhin geöffnet ist der Grenzübergang Ban Huay Hin Fon im Bezirk Mae Sot.

Der Gouverneur der myanmarischen Region Myawaddy hatte in einem Schreiben an seinen Amtskollegen in Tak auf korrupte thailändische Grenzpolizisten hingewiesen. Die Beamten hätten von Migranten aus Myanmar bei deren Rückkehr in die Heimat Geld gefordert.

Seit einer Woche ist es zu einem Exodus von in Thailand arbeitenden Frauen und Männer aus Myanmar gekommen. Weil ihre Dokumente nicht vollständig waren, hatten Unternehmen sie entlassen. Anderenfalls droht einen Geldbuße zwischen 400.000 und 800.000 Baht. Inzwischen hat Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha das Inkraftreten des neuen Arbeitsgesetzes auf das kommende Jahr verschoben. An den Grenzübergängen in Tak sollen über 23.000 Menschen nach Myanmar übergewechselt sein.

Generalleutnant Thawitchart sagte, sollten die Vorwürfe stimmen, müssten korrupte Polizisten mit einem Straf- und Disziplinarverfahren rechnen.

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Leserkommentare

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Ingo Kerp 08.07.17 16:37
Nein, das gibt es doch gar nicht. Man kann es nicht glauben.