Gericht: AirBnB illegal bei Kurzzeitvermietung

Foto: Manager Online
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HUA HIN: Ein Gericht in Hua Hin hat entschieden, dass Personen, die Zimmer über AirBnB tage- oder wochenweise vermieten, illegal handeln.

Berichten von „Manager Online“ folgend, ging ein Schreiben der lokalen Behörden an das Wan Vayla Condominium in Khao Tao raus, in dem über den Gerichtsentscheid informiert wurde. In einem von drei Fällen, in denen Eigentumswohnungen für weniger als einen Monat vermietet wurden, droht dem Wohnungsbesitzer eine Geldstrafe von 5.000 Baht. Hinzu kommt eine Strafgebühr von 500 Baht pro Tag für einen Zeitraum von 20 Tagen, wodurch sich die Gesamtstrafe auf 15.000 Baht erhöht. Im zweiten Fall wurde eine Strafe in Höhe von 5.000 Baht verhängt, plus ein Tagesstrafsatz von 100 Baht für einen Zeitraum von 81 Tagen. Der Entscheid in einem dritten Fall steht bisher noch aus.

Die jüngsten Gerichtsentscheide könnten für Online-Marktplätze für Buchungen und Vermietungen von Unterkünften wie AirBnB in Thailand langfristig das Ende bedeuten. Bisher hatte AirBnB immer beteuert, dass sein Service im Königreich legal wäre. Das Verbot gilt nur für Kurzzeitvermietungen von unter 30 Tagen. Die Vermietung ab 30 Tagen sei hingegen weiterhin in Thailand legal.

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Leserkommentare

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Thomas 17.05.18 08:29
Auf Grund welcher Sachlage ?
Man braucht für Tage- bzw. Monatsweise Vermietung von Zimmer eine "Lizenz" von der lokalen Gemeinde. Das hatten wir hier mit dem Rennradtraining schon erfahren, und vorher auch so angewendet. Jetzt frage ich mich aber worin dann evtl. im Zusammenhang mit AirBnB der Unterschied sein soll ? (Wir haben die Vermietung eingestellt, da ja nur von Nov bis Feb Saison war, der Klimawandel aber dann Regen bis Januar brachte und der SMOG schon ab Feb kam = zu kurze Zeit zur Rentabilität - und trotzdem die Gemeinde die möglichen und nicht die tatsächlichen Einnahmen besteuerte, also Vermietung ganz beendet, Basta.)