Frauen ertränken ihren Hund: War es ein Gnadentod?

Foto: Screenshot Facebook
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PATTAYA: Die Polizei sucht weiter zwei ausländische Frauen, die am Montag einen Hund im Meer ertränkt haben sollen.

Die Tierschutzgruppe Watchdog Thailand hatte ein Video ins Internet gestellt und bei den Nutzern wütende Kommentare ausgelöst mit der Frage: Wie können Menschen ein Haustier töten? Das Video zeigt, wie eine Frau mit einem in einer Decke gewickelten Hund ins Meer geht und das Tier mehrfach unter Wasser hält. Eine Verleiherin von Liegestühlen hatte den Vorfall beobachtet und glaubt, dass es ein Gnadentod war. Die Frauen schauten aus, als ob sie den Hund lieben würden, berichtet „Khao Sod“.

Laut Watchdog kann nur ein Veterinär ein Tier fachgerecht töten. Nach dem vor zwei Jahren in Kraft getretenen neuen Tierschutzgesetz steht auf das kriminelle Töten eines Tieres eine Haft bis zu zwei Jahren und ein Bußgeld von 40.000 Baht.

Für das auf Facebook veröffentlichte Video klicken Sie hier!

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Leserkommentare

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TheO Swisshai 03.08.17 23:09
Schrecklich so sterben zu müssen
Das Tier tut mir unendlich leid. Wer auf die Idee kommt, ein wehrloses Lebewesen auf diese grausame Art und Weise zu tötet, dem ist nicht mehr zu helfen. Hätten sie das Tier geliebt, wäre ihnen sowas sicher nicht in den Sinn gekommen. Das einzige was hier vielleicht noch hilft, sind 2 Jahre Gefängnis, damit sie genug Zeit haben, um über ihre Untat nachzudenken und um sie zu bereuen.
Jürgen Franke 03.08.17 17:51
Eigentlich ist es unverständlich, eine
derartig Szene zu filmen, ohne die Frauen nach den Gründen ihres Verhaltens zu fragen. Möglicherweise hätte man ihnen helfen bzw. Ratschläge geben können.
Andy 03.08.17 13:04
Tierquälerei bis zum Tod
Bitte unbedingt die Täterin ausfindig machen und ab ins Gefängnis. Der Hund hätte eingeschläfert müssen, wenn überhaupt. Statdessen hat die Frau ihn ersäuft. Tod durch ersäufen muß schrecklich sein und hat dem Tier sicher große Qualen bereitet.