«Frankenschock» für Schweiz weniger dramatisch als gedacht

Foto: epa/Peter Klaunzer
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NEUENBURG (dpa) - Die schlagartige Aufwertung des Schweizer Franken um 20 Prozent im Jahr 2015 hat die Wirtschaft des Landes deutlich weniger gebremst als gedacht. Das Bundesamt für Statistik revidierte am Montag zahlreiche Statistiken und kam zu dem Schluss: die Wirtschaft wuchs 2015 real um 1,2 Prozent, nicht wie bislang geschätzt um 0,8 Prozent. Der private Konsum legte ferner in dem Jahr um 1,8 Prozent zu und nicht wie bisher ausgewiesen um 1,1 Prozent. Daneben waren auch die Investitionen höher als geschätzt. 2016 wuchs die Wirtschaft laut den Angaben um 1,4 statt um 1,3 Prozent.

Die Schweizerische Nationalbank hatte im Januar 2015 plötzlich den bis dato fixen Euro-Mindestkurs aufgehoben, der Frankenkurs schnellte nach oben. Die bisherigen Daten seien provisorisch gewesen, betonte das Statistikamt.

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