FIFA reduziert Worawi Makudis Strafmaß

Thailands Ex-Fußball-Chef Worawi Makudi. Archivbild: epa/Natthapong Jeerangsawad
Thailands Ex-Fußball-Chef Worawi Makudi. Archivbild: epa/Natthapong Jeerangsawad

BANGKOK: Das Berufungskomitee des Weltfußballverbandes FIFA hat für den früheren thailändischen Fußball-Chef Worawi Makudi das Verbot, sich im Fußballgeschäft zu betätigen, von ursprünglich fünf Jahren auf dreieinhalb reduziert.

Die Ethikkommission der FIFA hatte das Verbot über Worawi im Oktober 2016 verhängt. Zuvor war er vom Strafgerichtshof Süd-Bangkok zu einer Bewährungsstrafe von 16 Monaten für die Änderung von Dokumenten vor der Präsidentschaftswahl 2013 des thailändischen Fußballverbandes verurteilt worden. Letztes Jahr wurde Worawi von einem Berufungsgericht wegen Fälschung freigesprochen, aber die FIFA warf ihm weiter Verstöße gegen ihren Ethik-Kodex vor.

„Der FIFA-Berufungsausschuss hat die am 10. Oktober 2016 getroffene Entscheidung teilweise bestätigt, indem er das Verbot aller fußballbezogenen Aktivitäten, die Makudi auferlegt wurden, von fünf Jahren auf drei Jahre und sechs Monate reduziert und die Geldbuße von 10.000 Schweizer Franken (321.000 Baht) bestätigt hat“, heißt es in einer Erklärung des Komitees. Das Verbot war am 18. Oktober 2016 in Kraft getreten.

Worawi, der Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees war, das für die Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar stimmte, war 18 Jahre lang Vertreter der Asiatischen Fußball-Konföderation im Komitee, bis er 2015 abgewählt wurde.

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Leserkommentare

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Beat Sigrist 17.05.18 13:51
Wischi waschi
Gibt es einen einzigen Grund um seine Strafe zu reduzieren ? Aber das ganze Theater passt perfekt zu den gekauften Turnieren in Katar wie auch Russland. Geld bewegt alles!