Felsrisse am Eiger - Sorge vor neuem Bergsturz

Foto: epa/Urs Flueeler
Foto: epa/Urs Flueeler

GRINDELWALD (dpa) - Gut eine Woche nach dem verheerenden Bergsturz in der Schweiz beunruhigen Risse am Eiger die Geologen. Ein Abbruch stehe am 3.970 Meter hohen Eiger jedoch nicht unmittelbar bevor, teilte die Gemeinde Grindelwald im Kanton Bern am Donnerstag mit. Fachleute hätten die Risse an der Ostflanke des Berges inspiziert und dort 13 Messspiegel installiert, um von der gegenüberliegenden Hangseite aus Veränderungen messen zu können. Siedlungen seien nicht in Gefahr: Die Felswand am Eiger liegt den Angaben zufolge fernab jeglicher Siedlungen. Ein Felsabbruch mit zwei Millionen Kubikmetern war 2006 ebenfalls ohne Schäden geblieben

Felsrisse und ihre Folgen sind in der Schweiz seit dem gewaltigen Bergsturz im Kanton Graubünden am 23. August ein großes Thema. Dabei waren vier Millionen Kubikmeter Gestein ins Tal gekracht. Eine anschließende Geröll- und Steinlawine erfasste Randgebiete des Dorfes Bondo. Seit dem Unglück werden acht Wanderer vermisst, darunter vier Deutsche aus Baden-Württemberg.

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