Europaparlament vs. Philippinen

Sicherheitsbeamte in Manila bei einer Razzia gegen Drogenstraftäter. Foto: epa/Rolex Dela Pena
Sicherheitsbeamte in Manila bei einer Razzia gegen Drogenstraftäter. Foto: epa/Rolex Dela Pena

MANILA: Die Philippinen weisen die Kritik des Europaparlaments an dem Drogenkrieg von Präsident Rodrigo Duterte und die Listung von Menschenrechtlern als „Terroristen“ entschieden zurück.

Präsidentensprecher Harry Roque warf dem Europaparlament „erneute Einmischung in die Angelegenheiten des philippinischen Staates“ vor. Zudem bestritt der ehemalige Menschenrechtsanwalt energisch, dass auf den Philippinen „außergerichtliche Tötungen“ stattfänden. Zu der Einbeziehung von Victoria Tauli-Corpuz, UN-Beauftragte für die Rechte der Ureinwohner, in eine 600 Namen umfassende Liste von  „Terroristen“, sagte Roque, darüber zu entscheiden sei Sache der Gerichte. Das Europaparlament hatte Mitte April in einer Resolution die Menschenrechtsverletzungen und Morde im „Drogenkrieg“ auf den Philippinen scharf verurteilt.

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Leserkommentare

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Jürgen Franke 13.05.18 10:03
Es ist eigentllch unglaublich und nicht
nachvollziehbar, mit welchen Problemen sich das EU Parlament beschäftigt. Die Philippinen werden ihre Probleme schneller lösen, als die EU ihre.
Jörg Thomas Kopp 12.05.18 19:51
Rodrigo Duterte my Präsident
Ich kann es immer wieder nur sagen das die verlogene UN Parlamente sich zurück halten sollen ! Über 87 % der Philippinen stehen hinter ihm ! Er ist mit Abstand einer der besten Präsidenten die es gibt !