Erst ein neuer Mikrobus im Einsatz

Foto: Daily News
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BANGKOK: Der vom Landtransportamt für Oktober groß angekündigte Start von 200 Kleinbussen als Ersatz für Vans war bisher ein Flop – nur ein neuer Mikrobus ist derzeit im Einsatz.

Das Unternehmen Ratchaburi-Krungthep Khon Song setzt den neuen Minibus mit 20 Sitzen auf der Route von Bangkok-Mor Chit 2 nach Ratchaburi ein. Der Fahrpreis für die 99 Kilometer lange Wegstrecke beträgt 67 Baht, berichtet „Daily News“. Der Mikrobus ist mit ABS und dem GPS-System ausgestattet. Der Busbetreiber wird seinen zweiten Van vorerst weiter im Dienst lassen, weil er noch nicht älter als zehn Jahre ist.

Das Landtransportamt hat alle Busbetreiber angewiesen, ihre mehr als zehn Jahre alten Vans mit 13 Sitzplätzen, die in Bangkok und angrenzenden Provinzen Menschen transportieren, unverzüglich durch neue Minibusse mit 20 bis 30 Sitzen zu ersetzen. Die Behörde verspricht sich vom Einsatz der größeren Fahrzeuge mehr Sicherheit für die Fahrgäste. Im letzten Jahr hatte es verheerende Van-Unfälle mit vielen Toten und Verletzten gegeben, fast immer lag die Schuld bei dem Fahrer. Bis 2022 sollen alle Vans im Transportwesen stillgelegt werden.

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Leserkommentare

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Songran Raktin 11.10.17 19:07
Martin Berger - 11.10.2017 - 14.15 Uhr
Herr Berger, mittlerweile sind die Minibusse, die taeglich die Busfahrplaene bedienen, mit GPS ausgeruestet und der Fahrer darf max. 100 KM/h fahren. Dies wird permanent kontrolliert. Faehrt der Fahrer schneller 100 KM/h, verliert eir seinen Job. Private Minibussie allerdings, ohne GPS, fahren teilweise wie die Verrueckten permanent am Limit. Wie schon desoefteren geschrieben, sind manche Fahrer der Minibusse und auch der grossen Busse der Meinung, ein Rennen gegen Pkw und Lkw, eigentlich gegen Alle, zu fahren. Die Polizei muesste hier einfach nur konsequent die geltenden Gesetze umsetzen.
Martin Berger 11.10.17 14:15
neuer Mikrobus
Das Problem mit den teilweise alkoholisierten Van Fahrern ist ja lange bekannt. ich selbst habe schon mal wirklich um mein Leben gefürchtet auf einer Fahrt nach Phanom Sarakham. Ob grössere Busse das menschliche Problem lösen und mehr Sicherheit bringen, möchte ich eigentlich bezweifeln, wenn man die vielen Berichte über Unfälle mit grossen Bussen liest. Wie oft wurde schon darüber gesprochen, dass alle Busse durch GPS überwacht werden sollen, läuft das nun oder immer noch nicht. Ich habe auch schon mehr als verrückte Fahrer in grossen Bussen erlebt. Da hilft Grösse nicht, wenn ein Fahrer 2 m hinter einem vor ihm fahrenden Wagen hupend wie ein Irrer durch die Landschaft brettert. Wenn die vielen Van Unfälle hauptsächlich durch technische Probleme wegen Überalterung passieren würden, könnt ich das alles noch verstehen. Aber woher kommt mehr Sicherheit, wenn etwas grössere Busse mit den gleichen verrückten Fahrern besetzt sind. Ich möchte nicht alle Busfahrer schlecht reden, viele nehmen ihre Verantwortung ernst, aber nur die Busse auszutauschen und nichts am Fahrerproblem zu ändern, wird nicht helfen