​Einblicke in ein gequältes Land: «Das weiße Krokodil»

MÜNCHEN: Im kambodschanischen Battambang glauben die Bewohner an das mythische weiße Krokodil, das den Tod eines Menschen ankündigt.

Tess Hardy kommt in die Stadt, um den Unfalltod ihres Mannes aufzuklären. Als Minensucherin der britischen Armee engagiert sie sich jedoch auch bald bei einer privaten Hilfsorganisation, die das tödliche Erbe der Roten Khmer beseitigen will. Als plötzlich Frauen verschwinden und ermordet aufgefunden werden, wird das weiße Krokodil von den Einheimischen verantwortlich gemacht. Doch die taffe Britin fürchtet etwas viel Schlimmeres. - K. T. Medinas Thrillerdebüt «Das weiße Krokodil» zeigt erschreckende, aber auch faszinierende Einblicke in ein zutiefst gequältes Land. Die Autorin hat selbst militärische Erfahrung und in Kambodscha bei Hilfsorganisationen gearbeitet. Der Plot hingegen ist doch recht konventionell abgefasst und kann als Krimihandlung nur bedingt überzeugen. Die Figuren sind Stereotypen, die als solche schnell langweilen.

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