Dschungel-Café wurde illegal errichtet

Foto: The Nation
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CHIANG MAI: Ein populäres Café im Bezirk Mae Rim wurde von den Behörden mit der Begründung der illegalen Landinbesitznahme geschlossen.

Das privat geführte Ausflugsziel „Pongyang Jungle Coaster & Zipline“ Tambon Pong Yaeng erfreute sich großen Zulaufs, nachdem auf sozialen Online-Netzwerken über die Attraktion berichtet wurde. Auf Facebook warben die Betreiber unter anderem mit dem selbstbewussten Slogan: „Kaffee für einige Zehn Baht mit dem Geschmack von einigen 100 Baht und die schöne Aussicht auf den Wasserfall im Wert von mehreren Millionen Baht“.

Nachdem Beschwerden laut wurden, dass Teile des Cafés illegal im Wald an einem Fluss errichtet wurden, führten die Bezirksverwaltung, das Forstamt, Polizei und Armee sowie weitere relevante Behörden eine Razzia in dem Betrieb durch mit dem Ergebnis, dass eine neu gebaute Erweiterung des Cafés, so eine Brücke und eine 80 Quadratmeter große Terrasse mit Sitzmöglichkeiten direkt am Wasserfall, ohne behördliche Erlaubnis auf öffentlichem Land errichtet wurde.

Die Besitzerin gab an, nicht gewusst zu haben, dass sie die Fläche nicht hätte nutzen dürfen und kündigte an, der behördlichen Forderung nachzukommen, die Erweiterung ihres Betriebs abzureißen. Das Hauptgebäude hingegen entsprach aller gesetzlichen Auflagen und hat weiterhin normal geöffnet.

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Leserkommentare

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Kurt Wurst 10.02.18 16:13
Abriss
von Geschäftsgrundstücken und Wohngrundstücken ist nun mal nicht dasselbe........zu Recht, meiner Meinung nach.
dieter wiehe 10.02.18 15:08
@Dr. Ulm
Dann müssen Sie mal in Chiang Mai die Straße hinter 89Plaza besuchen dort hat man auf Staatlichem Grund Eigenheime gebaut .sodass die jetzt 4meter breite Straße nicht erweitert werden kann.Das Town Office möchte die Leute weg haben aber die wollen nach 20 Jahren nicht wegziehen als man anfing dort zu bauen hat das Town Office geschlafen jetzt nach so vielen Jahren haben die dortigen Bewohner anscheinend ein Bleiberecht auch wenn es öffentliches Land ist.
Oliver Rudolph 08.02.18 10:51
Ich nichts wissen
Die dreisten Ausreden kenne ich noch aus Deutschland. Anm. d. Red.: Unangemessene Inhalte wurden entfernt.
Dr. Ulm 07.02.18 09:08
Uralte Tradition mit Sicherheit, aber die Leute wissen heutzutage genau was sie tun, im Zeitalter von Internet. Wer erfolgreich ein Unternehmen führt ist ja auch nicht auf den Kopf gefallen. Die Frau hat es einfach probiert und ist gescheitert. Wenn etwas auffliegt zu sagen das wusste ich nicht ist auch Tradition,kommisch das sie sonst immer alles wissen und können.
Siegmund Scheller 06.02.18 21:07
An die Redaktion
Na ja, also das glaub ich hier den Besitzer tatsächlich, dass sie nicht gewusst haben, dass man öffentliche Flächen nicht nutzen darf. Ich bin überzeugt, das weiß kein Thai. Es ist in allen Städten der Brauch, den Gehweg als Geschäftsfläche zu nutzen. Man beachte doch die Nutzung des Strandes. Es fehlt den Thais ein grundsätzliche Wissen, was ist Dein. Was ist Mein. Staatlicher Grund gehör doch allen. Eine uralte Tradition!