Dies und das und sonst noch was:

Gedanken zur Kolumne „Mit spitzer Feder – Rätsel Thailand (FA03/2017) und anderen Belangen:

Hallo geschätzte Herausgeber des Magazins DER FARANG! Nun will ich doch nach langem Überlegen mich wieder einmal melden. Mir ist der Artikel aufgestoßen über Günter Grass. Er ist auch nicht mein Lieblingsschriftsteller, aber ich finde es äußerst vermessen und verfehlt, sich in dieser Form eine Kritik an ihm zu erlauben. Grass hat das Buch geschrieben „Zunge zeigen“, darin beschreibt er seine Zeit in Kalkutta, Indien. Er gibt sich damit nicht als der Kenner Indiens aus, sondern beschreibt nur und das in einer fantastischen realis­tischen Darstellung, wie er Indien erlebt hat. Dieses Buch war sehr schwer zu bekommen und ich hatte dann doch die Möglichkeit, es zu besorgen. Er hat mir aus der Seele geschrieben. Genauso habe ich Indien auch erlebt. Vielleicht sollte sich der Kolumnist mit der „spitzen Feder“ doch auch einmal die Mühe machen und dieses Buch lesen. Aber gut soweit, das ist die eine Geschichte.

Was mir weiter aufgefallen ist, ist der Umgang der Thailänder mit den Touris­ten... da liegt es ein bisschen im Argen. Daran sind jedoch nicht nur die Thais schuld, sondern auch die Touristen tragen eifrig dazu bei, dass sie immer unbeliebter werden. Nun spielen noch die Mentalität, Herkunft, Bildung eine weitere Rolle, die nicht unbedingt dazu beiträgt, für ein besseres Verständnis zu sorgen.

Dann, als letztes möchte ich feststellen, dass es der Tourismusorganisation immer noch nicht gelungen ist, die Verkehrsteilnehmer per pedes durch das Land bewegen zu lassen und ihnen begreiflich zu machen, dass die Zebrastreifen nicht nur „road design“ sind.

Werner Boenisch

Lesen Sie auch die Kolumne: Rätsel Thailand

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