Die nützlichsten Apps für die Thailandreise

Und worauf bei deren Nutzung zu achten ist

Einheimische, sowie ausländische Touristen können sich in Thailand mittels diverser Apps einfacher zurechtfinden, Kosten sparen und schnell und unkompliziert aufgeschlossene Leute treffen. © PR Image Factory - fotolia.com
Einheimische, sowie ausländische Touristen können sich in Thailand mittels diverser Apps einfacher zurechtfinden, Kosten sparen und schnell und unkompliziert aufgeschlossene Leute treffen. © PR Image Factory - fotolia.com

BANGKOK: Längst sind Apps für Reiselustige zum Alltag geworden. Ohne die praktischen Programme können viele es sich schon gar nicht mehr vorstellen, längere Reisen in ferne Länder zu unternehmen. Und gegen die Nutzung von praktischen Apps ist auch nichts einzuwenden – vorausgesetzt, man weiß, welche Helferlein wirklich unverzichtbar sind und auf was man bei deren Benutzung zu achten hat.

Reisen und die Nutzung von Smartphone & Laptop

Was damals Kompass und Karte waren…

Noch vor gar nicht so vielen Jahren, nämlich als Smartphones mit digitalen Kartensystemen und Laptops noch nicht zur Standardausrüstung jedes zweiten Reisenden gehörten, funktionierte die Orientierung mittels faltbaren Karten. Und zwar Karten für verschiedene Gebiete oder einem dicken Reiseführer, der alle wichtigen Regionen abdeckte. Für Thailand gab es (und gibt es immer noch) auch Reiseführer, die sich beispielsweise auf Chiang Mai und den Norden drumherum konzentrierten und andere wiederum, die etwa die bekannten Inseln südlich von Bangkok, inklusive Koh Samui und Phangan abbildeten und beschrieben. Wer detaillierte Informationen und Karten von ganz Thailand benötigte, weil er einen langen Trip plante und das Land durchreiste, musste mitunter einiges an Gewicht alleine für die Reiseführer einplanen. Bei Trips in den Dschungel oder unbekanntere und riskantere Gebiete konnte sogar ein Kompass nie schaden, der garantieren sollte, dass man zumindest einigermaßen die Orientierung behielt.

Zum Vorteil vieler Backpacker und im Grunde aller Reisender, vereinen die meisten modernen Smartphones heute Karten und Kompass in einem – und zwar in kleiner, kompakter, leichter und handlicher Form. Und mehr noch: die Smartphones mit ihrer riesigen Auswahl an Apps ermöglichen ein unkompliziertes, stressfreieres und oftmals sogar deutlich günstigeres Reisen. Denn wer vor Ort zum Beispiel schnell ein Hostel sucht oder spontan Lust auf europäische Abwechslung beim Essen hat, weil er Pad Thai und Curries nicht mehr sehen kann, kann einfach eben schnell das Smartphone zücken, sich mobil oder mittels WLAN ins Internet einklinken und dort binnen Sekunden nach einer passenden Adresse suchen. Die Technik scheint also fast schon ein Muss für alle Touristen geworden zu sein, erleichtert sie das Reisen doch ungemein. Geht es überhaupt noch ganz ohne Technik?

Ist Reisen ohne Technik noch möglich?

Selbstverständlich ist Reisen ohne Technik noch möglich – jedenfalls ohne Smartphone, Laptop, Tablet & Co. Und viele Backpacker, die das „wahre“ und „ungetrübte“ Abenteuer suchen, propagieren sogar das Reisen ohne Technik. Zurück zu den Wurzeln ist ihr Motto, Kompass und Karte werden wieder eingepackt und es wird sich nur auf die eigenen Instinkte verlassen und das Land auf eigene Faust entdeckt. Dass die Reiseerfahrung sich auf diese Weise von dem Reisen mit Smartphone unterscheidet, ist nicht abzustreiten. Und mitunter fühlt sich das Entdecken und Kennenlernen fremder Kulturen so tatsächlich noch etwas spannender und erfrischender an. Allerdings ergeben sich dadurch eben mitunter auch mehr Probleme: wer beispielsweise keine wirklichen Vergleiche hat, was die Preise diverser Hostels oder auch Bars, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten etc. angeht, muss mit höheren Reisekosten und mehr Zeitaufwand für das Suchen und Herumfragen vor Ort rechnen. Außerdem fällt die Möglichkeit weg, sich beispielsweise in Notsituationen dann eben doch per mobiler Karten zu orientieren oder gar per Anruf eine Notzentrale/ Bekannte oder sonstige Helfer zu kontaktieren.

Letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, sich eine Art des Reisens auszusuchen. Und letztlich kann auch jeder, der ein Smartphone mit auf die Reise nimmt, entscheiden, wann und wie oft dieses zum Einsatz kommt. Niemand, der sich moderner Technik auf Reisen bedient, ist gezwungen, das fremde Land die Hälfte der Zeit nur über ein Display zu erleben. Stattdessen bietet es sich an, Apps und Karten dann einzusetzen, wenn es eben nötig und wirklich hilfreich ist. Sich dadurch das Reisevergnügen verderben zu lassen ist eine Entscheidung. Und die muss nicht getroffen werden.

Risiken vermeiden – vor Diebstahl schützen

Wogegen man sich nicht entscheiden kann, ist die Gefahr des Diebstahls, gerade auch in thailändischen Städten mit hohem Touristenaufkommen, wie Bangkok, Phuket, Chiang Mai und Pattaya. Zwar ist die Kriminalitätsrate in ganz Thailand recht gering, weil einerseits die Strafen für Verbrecher hoch sind und andererseits die wenigsten Menschen überhaupt daran denken, mit Straftaten ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, dennoch kommen Taschendiebstähle natürlich auch hier vor. Gerade in großen Einkaufsmalls in Bangkok oder im Stadtverkehr sollten daher Wertgegenstände, wie Smartphone, Laptop, Kameras, aber auch Portemonnaie und wichtige Dokumente, wie Reisepass usw. immer vor und nah am Körper getragen werden. Wer keine Vordertaschen am Rucksack hat, sollte sich eine Bauchtasche zulegen, die er mit sicherem Reißverschluss immer geschlossen hält und stets im Blick hat und kontrollieren kann.

Teure Smartphones sollten auch in Hostels und Strandhütten usw. nie unbeaufsichtigt liegen gelassen werden. Niemand nimmt das Handy gerne mit zum Strand, aber in wassergeschützten Taschen, bzw. Behältnissen und unter ständiger Aufsicht mindestens einer Person, die nicht gerade im Wasser ist, liegt es dennoch sicherer, als in jeglicher alleine gelassener Unterkunft.

Roamingkosten und wie man sie umgeht

Ein weiteres „Risiko“ auf der Thailandreise mit Smartphone sind die mitunter extrem hohen Roamingkosten, die bei jeweiligen Netzanbietern schneller entstehen können, als man denkt. Zwar ist das Telefonieren von Thailand nach Deutschland unkompliziert, das heißt aber nicht, dass es auch genauso günstig ist.

Viele denken immer noch, dass etwa in Deutschland gebuchte Flatrates auch in Thailand gültig sind – das ist aber nicht der Fall! Denn zu den normalen Telefonkosten kommen eben die Roaming-Gebühren hinzu. Sie werden als Aufpreis für die Benutzung fremder Netze und den damit verbundenen Aufwand dazugerechnet und sind außerhalb der EU nicht einheitlich reguliert. Unter Umständen kann es also richtig teuer werden – und zwar auch dann, wenn man selbst gar keine Anrufe tätigt, sondern nur angerufen wird. Denn auch für eingehende Anrufe, SMS oder das Abhören der Mailbox zahlt ebenfalls der Besitzer des Empfangsgerätes in Thailand. Von Internetkosten müssen wir erst gar nicht sprechen; es sollte selbstverständlich sein, dass diese mit in Deutschland gebuchten Tarifen bei der Benutzung in Thailand erschreckend hoch sein können.

Aus all diesen Gründen sollte in jedem Fall sicherheitshalber eine Auslands-Prepaid-SIM gekauft werden. Diese ist alleine schon bei den meisten 7/11-Shops erhältlich und vergleichsweise günstig. Das Smartphone nimmt damit eine ausländische Identität an und sowohl Telefonate innerhalb Thailands, als auch das Surfen im Netz, werden durchaus bezahlbar.

Kurioses aus Bangkok

So ruhig wie hier läuft das Getippe auf dem Smartphone eher selten ab, denn viele junge Thais schauen vor allem auch während des Laufens auf die Bildschirme – und das nicht ohne Folgen. © tiniroma  - fotolia.dcom
So ruhig wie hier läuft das Getippe auf dem Smartphone eher selten ab, denn viele junge Thais schauen vor allem auch während des Laufens auf die Bildschirme – und das nicht ohne Folgen. © tiniroma - fotolia.com

So ruhig wie hier läuft das Getippe auf dem Smartphone eher selten ab, denn viele junge Thais schauen vor allem auch während des Laufens auf die Bildschirme – und das nicht ohne Folgen.

Da sich gewisse „Unfälle“ zwischen Smartphone-Nutzern und „normalen“ Passanten in der Hauptstadt Bangkok in kürzester Zeit gehäuft haben, hat die Stadt eine kuriose Maßnahme ergriffen. Um Zusammenstöße zwischen den, durch das Starren auf die Smartphone-Bildschirme, digital Abgelenkten und anderen Fußgängern zu vermeiden, wurde an der Universität ein 500 Meter langer Handy-Gehweg errichtet, auf dem sich die Benutzer der Smartphones nun gesondert bewegen sollen.

Übrigens ist Thailand mit dieser Innovation nicht alleine. Auch in den USA und in China wurden bereits derlei Gehwege zum Schutz der Passanten eingeführt.

Die nützlichsten Apps für Thailand

Im fremden Thailand zurechtkommen

Um sich in fremden Ländern zu verständigen und zurechtzukommen ist es immer von Vorteil, zumindest einige wenige Floskeln der Landessprache zu verstehen, bzw. sagen zu können. Gerade, wenn es darum geht, sich in abgelegeneren Regionen nach Unterkünften zu erkundigen oder essen zu bestellen. In Thailand ist das, wie in allen anderen asiatischen Ländern auch, natürlich besonders schwierig. Kostenlose Apps wie Learn Thai allerdings sollen es Reisenden erleichtern, indem sie eine leichte Menüführung und einige besonders praktische Funktionen vereinen.

So sind die diversen Floskeln und wichtigen Sätze nach Kategorien geordnet und somit auf die Schnelle zu finden. Außerdem lassen sich Vokabeln und Redewendungen sowie Begrüßungen, Zahlen usw. nicht einfach nur ablesen und studieren, sondern auch anhören. Gerade die richtige Aussprache nämlich entscheidet häufig darüber, ob die Einheimischen einen verstehen oder nicht. Für Learn Thai lässt sich auch ein Update für 4,49€ herunterladen, das in der Pro-Variante noch einmal deutlich mehr Themengebiete abdeckt.Die App ist sowohl für Apple-, als auch Androidhandys verfügbar. Englischkenntnisse sind Voraussetzung, da dies die App-Sprache ist.

Wer mit der Währung, dem thailändischen Baht, Probleme hat und nicht ständig im Kopf umrechnen möchte, kann sich Hilfe durch die App XE Curxrency holen. Die App rechnet nicht nur Euro in Baht und umgekehrt, sondern auch sämtliche anderen Währungen um. Die Verwirrung, die in anderen Ländern anfangs aufgrund der fremden Währung oftmals entsteht, lässt sich so ganz einfach vermeiden und es kann sich auf essentiellere Dinge konzentriert werden. Die zwei praktischsten Dinge an XE Curxrency: zum einen hält sich die App bei Internetverbindungen immer auf dem aktuellen Tageskurs, sodass Nutzer tatsächlich den momentan korrekten Umrechnungsbetrag und nicht etwa einen vorinstallierten Kurs sehen. Zum anderen lässt sich der Verlauf der Währung 10 Jahre zurückverfolgen, was hin und wieder auch recht interessant sein kann.

In Stadt und Land orientieren…

Nicht alle Smartphone-Nutzer wollen sich in Thailand tatsächlich eine gesonderte SIM-Karte zulegen und selbst die, die eine solche haben, möchten ihr Datenvolumen nicht gleich verbrauchen, indem sie sich etwa in Bangkoks chaotischen Vierteln versuchen zu orientieren. Aus diesem Grund gibt es Apps, wie City Maps 2Go, die es erlauben, Kartenmaterial für bestimmte Länder herunterzuladen und diese ohne Internetverbindungen zu nutzen. Neben Straßennamen und Vierteln werden auch Hotels, Bars, Restaurants, Bushaltestellen, Subwaystationen und Sehenswürdigkeiten in der Nähe angezeigt.

Apps mit Offlinekarten helfen bei der schnellen Orientierung in verwirrenden Städten.© pixelaway - fotolia.com
Apps mit Offlinekarten helfen bei der schnellen Orientierung in verwirrenden Städten.© pixelaway - fotolia.com

Das Kartenmaterial von City Maps 2Go basiert auf OpenStreetMap, ein freies Projekt, welches frei nutzbare Geodaten sammelt, strukturiert und für jedermanns Nutzung in einer Datenbank bereithält. In der kostenlosen Version von City Maps 2Go lassen sich bereits einige Karten herunterladen, die Pro-Version (als In-App-Kauf) für 2,69€ stellt dann unlimitierte Downloads zur Verfügung. Gerade wer eine längere Reise durch Thailand plant und verschiedene Regionen und Städte sehen möchte, sollte das wenige Geld investieren und die Pro-Version auskosten. Denn innerhalb der App sind die einzelnen Länder in Teilstücke, wie Provinzen und größere Städte aufgeteilt, welche mehrere Downloads benötigen.

Wer es in der wuseligen Hauptstadt gerne noch etwas genauer hat und hier mehrere Tage verbringt und alles entdecken und sehen möchte, sollte zusätzlich, bzw. stattdessen zur App Bangkok Offline Maps greifen. Auch diese Karte ist im Offlinemodus auf dem Smartphone verfügbar und dient nicht nur der Orientierung in den Straßen und Vierteln per Fuß. Zusätzlich sind Pläne der MRT, BTS und Skytrains vorhanden und auch die Piers für die Expressboote auf dem Chao Phraya werden angezeigt. Weiterhin findet sich ein Flughafenplan in der App, der aufgrund der Größe des Bangkoker Flughafens nicht schaden kann – gerade dann, wenn man im Stress ist und unbedingt so schnell wie möglich einen Flug erwischen muss und auf der Suche nach dem richtigen Terminal am Verzweifeln ist. Die App setzt noch einen drauf: unter dem Bereich „Werkzeugkasten“ findet sich eine Möglichkeit, den aktuellen Wetterbericht abzurufen sowie ein Währungsrechner.

…und schnell vorwärtskommen

Die beste Möglichkeit in Metropolen, wie Bangkok vorwärtszukommen ist es, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen oder, wenn es sich nicht gerade um Stoßzeiten handelt, ein Taxi zu nehmen. Die Preise können bei diversen Taxen für die gleichen Strecken aber recht unterschiedlich sein. Was genau dafür die jeweiligen Gründe sind, lässt sich nie so genau sagen. Denn es gibt thailändische Taxifahrer, die die Naivität vieler Touristen ausnutzen und wissen, dass alle Preise in Thailand für Europäer, genau wie für Amerikaner, extrem günstig sind. Selbst wenn sie also für eine Taxifahrt deutlich mehr berechnen, als unter Thais üblich und angemessen, wissen sie, dass Reisenden das oftmals nicht auffällt, bzw. diese sich eben einfach nicht auskennen. Dieser Umstand wird hin und wieder ausgenutzt. Andere Angestellte wiederum halten sich streng an die Vorgaben der Vorgesetzten und Taxizentralen. Und wieder andere machen ebenjenen klassischen Taxizentralen Konkurrenz, indem sie als freie Fahrer tätig sind.

Für Reisende ist letzten Endes aber eines entscheidend: schnell ein Taxi zu finden und im besten Fall auch noch ein möglichst preisgünstiges. Apps, wie, allen voran, GrabTaxi, aber auch Easy Thai Taxi, Uber und Easy Taxi sollen dabei helfen. GrabTaxi beispielsweise wächst dabei als beliebteste Taxi App in Südostasien besonders schnell. Die App ermittelt den Standort des Nutzers und zeigt Taxifahrer in der Nähe an. Über die App kann auch schon das Ziel gewählt und gebucht werden. Innerhalb weniger Minuten ist der entsprechende Fahrer meist zur Stelle und kann einen auch nicht übers Ohr hauen – denn in der App wird der Fahrpreis für die ausgewählte Strecke bereits angezeigt. 25THB (Thai-Baht) werden für die Nutzung via GrabTaxi am Ende der Strecke noch draufgerechnet.

Für längere Strecken eignet es sich in Thailand entweder Inlandsflüge zu nehmen oder umweltschonender mit Bus und vor allem auch der Bahn zu reisen. Die Tickets sind in der Regel extrem günstig, sodass für wenige Euro das ganze Land vom Norden bis in den Süden bereits werden kann. Der Vorteil am Zugfahren: zum einen sieht man aus den Fenstern die ganze Pracht der thailändischen Landschaft, die einem das Flugzeug nicht bietet und zum anderen kann man spontan auch an einer anderen Station aussteigen, wenn es einem dort besonders zusagt. Die Buchung der Bus. Und Zugtickets in Thailand erfolgt entweder vor Ort an entsprechenden Stationen oder unkompliziert und schnell über die App 12GoThailand. Sie bietet eine praktische Übersicht über die verschiedenen Reisemöglichkeiten vom Start- zum Zielpunkt und lässt einen binnen weniger Sekunden eine Buchung ausführen. Die Bezahlung des Tickets erfolgt im Anschluss daran dann ganz bequem in einem 7/11-Supermarkt oder über die App selbst mittels Kreditkarte.

Unterschlupf finden

Eine geeignete Unterkunft in Thailand zu finden ist schwieriger, als viele denken. Denn die Angebote sind zwar riesig und irgendein Unterschlupf findet sich immer, die Qualitätsunterschiede und Preisdifferenzen sind aber doch enorm. Und die wenigsten möchten in einem unhygienischen Ambiente oder in einem völlig überteuerten mittelmäßigen Hostel übernachten, wenn es doch für das gleiche Geld deutlich bessere Alternativen gegeben hätte. Daher helfen Apps, wie Agoda dabei, günstige Unterkünfte zu finden und zu buchen. Agoda wird gerade im asiatischen Raum aufgrund der einmaligen Angebote und Preise immer wieder wärmstens empfohlen. Gerade wer ohne festen Plan reist und spontan ein nettes Hostel sucht, kann einfach kurz die App öffnen, sich Unterkünfte in der näheren Umgebung anzeigen lassen und sich über die App sogar Sonderpreise sichern. Die App gibt es für iOS und Android.

Auch Booking hat sich neben Agoda als App für das schnelle und sichere Buchen einer Unterkunft in Thailand bewährt. Zu dieser App ist nicht viel mehr zu sagen, außer, dass auch sie für ihre unkomplizierte Bedienung, die einfache Abwicklung und die Bezahlung per Kreditkarte bekannt ist. Gerade Sonderangebote für etwas bessere Hotels in Bangkok lassen sich über die App oftmals erwischen.

Freizeit und Kultur 

Wer trifft auf der Thailandreise nicht auch gerne mal andere Backpacker? Apps wie Viatuktuk machen es möglich. © mast3r - fotolia.com
Wer trifft auf der Thailandreise nicht auch gerne mal andere Backpacker? Apps wie Viatuktuk machen es möglich. © mast3r - fotolia.com

Für die Freizeit und das Kennenlernen anderer Backpacker und aufgeschlossener Reisender ist Viatuktuk vorbehaltlos zu empfehlen. Die App zeigt einem zum einen spannende Attraktionen und coole Plätze in der Nähe an und gibt Informationen dazu. Zum anderen bietet sie für alle Internetnutzer zusätzlich die Möglichkeit, andere Reisende anzuzeigen, die sich ebenfalls in der Nähe befinden und die App nutzen. Dadurch ist (mehr oder weniger) garantiert, dass diese auch an einem Treffen, bzw. am Kennenlernen anderer Reisender interessiert sind. Nach einem einfachen Klick auf das entsprechende Bild des Anderen, lässt sich mit diesem Chatten und eventuell ein Treffen vereinbaren.

Gerade thailändische Großstädte bieten ein breites kulturelles Angebot mit vielen Sehenswürdigkeiten und spannenden und immer moderner werdenden Museen. Mit Hilfe der App Museums Pool haben Museumsbesucher jetzt ihren eigenen handlichen Museumsführer in der Hosentasche. Bislang kann die App im Chao Sam Phraya National Museum in Ayutthaya sowie im Science Museum und Information Technology Museum in Pathum Thani angewendet werden. Die Bedienung ist ganz einfach: mittels Smartphone-Kamera scannen Besucher den QR-Code des Exponates, vor dem sie gerade stehen und erhalten dann Informationen dazu per Text, Ton und Video sowohl auf Englisch, als auch auf Thai. Für alle Kunstliebhaber und Kunstinteressierte also ein echtes Muss!

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Leserkommentare

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Khun Wilfried Stevens 14.10.17 18:01
Die nützlichsten Apps
Ein wirklich guter und informeller Beitrag, der auch anregt, sich mehr über aktuelle Apps zu informieren-Vielen Dank!