Die gesunde und erfrischende Drachenfrucht

Sie gehört rein äußerlich ganz sicher zu den exotischsten Früchten der Welt: die Drachenfrucht (auch Pitahaya genannt). Wenn man sie genauer betrachtet, kann man schon vermuten, dass sie die Frucht einer Kakteen-Art ist. Die Drachenfrucht ist ursprünglich in Südamerika und Asien beheimatet und wird heute hauptsächlich in China, Vietnam, Nicaragua und Israel angebaut. Aber auch in Thailand ist die Drachenfrucht schon lange ein fester Bestandteil der bunten Märkte – und dies das ganze Jahr über.

Die meisten Drachenfrüchte haben eine rote bis rosa oder sogar pink wirkende Farbe, in selteneren Fällen ist die Schale gelb. Die gelben Drachenfrüchte haben auch eine andere Form: Sie sind eher feigenartig, während die roten Früchte größer sind und eine glatte Oberfläche haben.

Das weiße Fruchtfleisch der Drachenfrucht enthält viel Vitamin C und ist wunderbar zart und erfrischend. Den süß-saueren Geschmack kann man vielleicht irgendwo zwischen Birne, Kiwi und Mangostane einordnen, eines aber ist die Frucht in jedem Fall: wahnsinnig lecker!

Die kleinen schwarzen Kerne brauchen einen nicht zu stören, sie sind essbar und vollkommen verträglich. Am besten schmeckt die Drachenfrucht, wenn sie komplett ausgereift und damit angenehm süß ist. Dies erkennt man am besten daran, dass die dann leicht weich gewordene Schale auf einen Fingerdruck ein wenig nachgibt. Man schneidet die Frucht am Blütenansatz auf und zieht die Haut dann nach unten ab – oder man halbiert sie einfach und löffelt sie wie eine Kiwi. Inzwischen wird die Drachenfrucht auch zu vielfältigen Produkten wie beispielsweise Konfitüre verarbeitet. Als Geheimtipp ist der schmackhafte Drachenfrucht- Wein zu empfehlen. Er wird unter anderem an der Ostküste Malaysias produziert und wird selbst langjährige Weinkenner mit seinem intensiven Geschmack überraschen.

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