Selbstkritik vor UN-Überprüfung

Bärbel Kofler, Beauftragte für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der Bundesregierung. Foto: epa/Bernd Von Jutrczenka
Bärbel Kofler, Beauftragte für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der Bundesregierung. Foto: epa/Bernd Von Jutrczenka

BERLIN/GENF (dpa) - Die Bundesregierung hat vor der Überprüfung Deutschlands im UN-Menschenrechtsrat in Genf Herausforderungen eingeräumt.

«Wir wissen, dass es rassistische Haltungen und diskriminierende Einstellungen in verschiedensten Teilen unserer Gesellschaft gibt», teilte die Menschenrechtsbeauftragte Bärbel Kofler am Dienstag mit. «Wir wissen um die Herausforderungen, die die Integration einer großen Zahl von Migranten, Flüchtlingen und Asylsuchenden mit sich bringt.» Sie wollte dem Rat den Bericht der Bundesregierung über die Lage in Deutschland am Nachmittag präsentieren.

Es handelt sich um eine Routineprüfung, die alle 193 Mitglieder der Vereinten Nationen etwa alle fünf Jahre durchlaufen. Alle UN-Mitglieder können Fragen stellen und Empfehlungen aussprechen. Im Herbst ist China mit seiner Überprüfung dran.

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